Du steigst in Sliema ein und fährst vorbei an Vallettas legendären Festungen, gleitest still in versteckte Buchten und bekommst die Drei Städte hautnah zu sehen – begleitet von lokalen Geschichten im Audioguide. Salzige Luft, sonnengewärmter Stein und ein echter Einblick in den maltesischen Alltag vom Wasser aus erwarten dich.
Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Hafenbrise so erwischen würde, als wir bei Sliema Ferries ablegten. Der Stadtlärm verschwand schnell – nur ein paar Möwen stritten sich über uns und dieser salzige Duft, den man nur an alten Kais kennt. Unser Boot glitt an anderen Fähren vorbei, alle reckten die Hälse, um Fotos von Vallettas goldenen Mauern im Sonnenlicht zu machen. Ich setzte mich neben eine Einheimische, die mir Manoel Island zeigte und von ihrem Onkel erzählte, der in den Werften arbeitete – ihr Akzent war sanft, aber sie lachte herzlich, als ich versuchte, „Gżira“ richtig auszusprechen (kläglich gescheitert).
Die Erläuterungen begannen, als wir durch den Marsamxett Hafen schipperten, aber ehrlich gesagt war ich immer wieder abgelenkt von den kleinen Fischerbooten, die sanft im Lazzaretto Creek schaukelten. Es gibt da so eine eigenartige Stille an manchen Stellen – wie am Pieta Creek – wo man nur das Wasser hört, das gegen die Steine schlägt. Unter den Bastionen von Floriana und Valletta hindurchzufahren, ließ mich auf eine schöne Weise klein fühlen. Man sieht all die Geschichte übereinander: zerfurchte Festungen, Kräne der Werft, Wäsche, die von Sengleas Balkonen flattert. Es ist nicht alles Postkartenidylle – manche Gebäude sind bröckelig oder mit Graffiti besprüht – aber es wirkt echt.
Ich ertappte mich dabei, wie ich beim Umrunden des Grand Harbour träumte. Die Drei Städte – Cospicua, Vittoriosa, Senglea – schienen so nah, dass man sie fast berühren konnte, ihre Mauern leuchteten fast im Abendlicht. Jemand an Deck erzählte, sein Großvater sei als Kind hierher geschwommen (kaum vorstellbar). Wir fuhren auch an Kalkara und Rinella Creeks vorbei – ruhige Ecken, wo das Leben langsamer läuft; irgendwo roch es nach frisch gebratenem Fisch. Als wir zurück zu Sliema Ferries drehten, hatte ich das Gefühl, eine Seite Maltas gesehen zu haben, an der die meisten einfach vorbeigehen. Ich denke noch oft an den Blick zwischen Senglea und Valletta – du weißt schon?
Die Tour dauert etwa 90 Minuten hin und zurück.
Ja, während der Fahrt gibt es eine Audiokommentierung über Lautsprecher.
Die Tour führt durch den Marsamxett Hafen und den Grand Harbour von Valletta.
Die Abfahrt ist bei Sliema Ferries im Zentrum von Sliema.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Nein, ein Transfer ist nicht enthalten; Treffpunkt ist Sliema Ferries.
Ja, Assistenztiere dürfen mit an Bord.
Die Fahrt ist für alle Fitnesslevels geeignet; spezielle Babysitze sind vorhanden.
Dein Tag beinhaltet eine 90-minütige Rundfahrt ab Sliema Ferries mit Live-Audiokommentar, während du an Vallettas Grand Harbour, Marsamxett Harbour, Manoel Island und den Drei Städten vorbeifährst, bevor es zurück zum Startpunkt geht. Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe, falls du nach der Tour noch mehr entdecken möchtest.
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