Beginne den Tag mit Kardamomkaffee vor Sonnenaufgang in Beirut, erkunde antike Ruinen in Baalbek und Anjar mit einem lokalen Guide, der jede Geschichte kennt, und genieße eine Weinprobe in Ksaras römischen Kellern. Freu dich auf warmes Brot zum Mittag, Lachen auf staubigen Straßen und stille Momente voller Ehrfurcht – inklusive Abholung am Hotel, damit du die Landschaft entspannt vorbeiziehen lassen kannst.
Vor dem Hotel in Beirut reicht mir jemand eine kleine Tasse Kardamomkaffee, während wir auf den Van warten – unser Fahrer grinst nur und sagt: „Davon wirst du brauchen.“ Die Straße nach Anjar führt vorbei an Olivenhainen und verblassten Schildern, und ich denke immer wieder, wie sich der Libanon mit jeder Stunde verändert. In Anjar zeigt unser Guide (ich glaube, er heißt Samir?) auf die alten Umayyaden-Stadtmauern – er erzählt von Kalifen und Händlern, doch ich bin vor allem fasziniert, wie das Sonnenlicht auf die zerbrochenen Säulen fällt. Ein leichter Duft von wildem Thymian liegt in der Luft. Wir schlendern durch ehemalige Paläste und Hammams; an einer Stelle winkt uns ein Junge aus der Ferne von einem steinernen Torbogen zu. Ich versuche mir vorzustellen, wie das Leben hier war, als die Straßen noch voller Menschen waren. Gar nicht so einfach.
Als nächstes steht Baalbek auf dem Plan – etwa eine Stunde entfernt, wobei ich nicht wirklich auf die Uhr geschaut habe, denn mein Kopf war noch voll von den Bildern der Bögen. Die Tempel hier sind riesig, das muss man wirklich erst unter den Säulen des Jupiter stehen, um es zu begreifen. Samir lacht, als ich frage, ob sich hier jemand verirrt („Nur, wenn du nach Bacchus’ Wein suchst“, sagt er). Die Steine sind warm von der Sonne, und der trockene Staub haftet an den Schuhen und lässt alles noch älter wirken. Nach der Besichtigung machen wir eine Mittagspause – irgendwo in der Nähe, nichts Besonderes, aber das Brot ist noch warm und jemand schenkt uns mit einem Augenzwinkern Arak ein. Dass mir das so gut gefällt, hätte ich nicht erwartet.
Am Nachmittag fahren wir zum Chateau Ksara – die Strecke führt durch Weinberge und verschlafene Dörfer. In den alten römischen Kellern ist es kühl, und es riecht nach Erde und Eichenfässern; unser Gastgeber lässt uns drei verschiedene Weine probieren (am besten hat mir der Rotwein gefallen, aber frag mich nicht nach dem Namen). Die Flaschen reihen sich an den Wänden, als würden sie seit Jahrhunderten darauf warten, geöffnet zu werden. Unten wird es plötzlich ruhiger, vielleicht wegen des Echos oder einfach weil alle müde sind – ich denke manchmal an diese Stille an hektischen Tagen zu Hause.
Die Tour dauert etwa 9 bis 10 Stunden, inklusive Fahrzeiten und Mittagspause.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Beirut sind im Preis enthalten.
Du besuchst die drei Haupttempel: Jupiter, Bacchus und Venus – das größte römische Tempelensemble im Libanon.
Ja, du machst eine Führung durch die römischen Keller von Chateau Ksara und nimmst an einer Weinprobe teil.
Es gibt eine Mittagspause, in der du lokale Speisen kaufen kannst; die Weinprobe bei Ksara ist inklusive.
Dein Fahrer-Guide spricht je nach Wunsch Englisch oder Arabisch.
Ca. 1 Stunde in Anjar, 1 Stunde bei den Tempeln in Baalbek, 1 Stunde Mittagspause und etwa 1 Stunde 15 Minuten im Chateau Ksara.
Ja, die Tour ist für alle Altersgruppen geeignet; Babysitze sind auf Anfrage verfügbar.
Dein Tag startet mit Abholung vom Hotel in Beirut durch einen englisch- oder arabischsprachigen Fahrer-Guide, inklusive Eintritt zu Baalbeks Tempeln und Anjars Ruinen, Parkgebühren sind ebenfalls abgedeckt – zum Abschluss gibt es eine Weinprobe in den tiefen Kellern von Chateau Ksara, bevor es zurück zum Hotel geht.


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