Du reist von Riga durch sanfte Felder und Grenzstädte zu drei baltischen Highlights: die mittelalterliche Bauska Burg, das prunkvolle Rundale Schloss mit seinen französischen Gärten und zum Schluss den eindrucksvollen Kreuzberg in Litauen. Gemeinsam mit einem lokalen Guide und anderen Reisenden hörst du Geschichten, die nachklingen – und vielleicht berührt dich das Gesehene still und tief.
Die Tour dauert den ganzen Tag, mit etwa 2 Stunden am Rundale Schloss und je 1 Stunde am Kreuzberg und an der Bauska Burg.
Ja, die Eintrittsgelder für beide sind im Preis enthalten.
Die Fahrt von Riga zum Kreuzberg dauert etwa 90 Minuten.
Ja, dein Fahrer/Guide spricht während der Tour mehrere Sprachen.
Die Tour beinhaltet eine Abholung; Details findest du bei der Buchung.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mitfahren.
Bei weniger als 3 Teilnehmern kannst du auf eine private Tour upgraden oder bekommst dein Geld zurück.
Ein festes Mittagessen ist nicht enthalten; vegetarische Optionen sind auf Anfrage möglich.
Dein Tag beinhaltet eine bequeme Fahrt im klimatisierten Minivan oder Business-4WD mit Live-Kommentar deines mehrsprachigen Guides. Die Eintrittspreise für Rundale Schloss und den Turm der Bauska Burg sind ebenfalls abgedeckt – bring am besten etwas Bargeld mit, falls du noch weitere Museumsteile besuchen möchtest. Die Abholung ist vor der Abfahrt organisiert, sodass du dich morgens nicht erst zurechtfinden musst.
Wir sind kurz nach Sonnenaufgang von Riga losgefahren – noch halb verschlafen, Kaffee in der Hand, während die Stadt hinter uns langsam erwachte. Unser Guide Kristaps sorgte mit Geschichten über lettische Winter und den Birkenwasserglauben seiner Großmutter für gute Laune. Die Fahrt bot genug Zeit, um die Landschaft auf sich wirken zu lassen: weite Felder, kleine Dörfer mit rauchenden Schornsteinen und plötzlich tauchte die Bauska Burg zwischen zwei Flüssen auf. Ich erinnere mich an die kühle Luft am Wasser, als wir hinaufgingen; ein Hund bellte von der anderen Uferseite. Im Inneren der alten Mauern hallten unsere Schritte nach. Ich versuchte, mir Ritter vorzustellen, die hier entlangstampfen, hörte aber vor allem meine eigenen Stiefel und irgendwo oben das Kichern eines Kindes.
Der nächste Teil war ein Wirrwarr aus kurvigen Straßen und verschlafenen Dörfern, bis wir Rundale Schloss erreichten. Es wird auch „Kleines Versailles Lettlands“ genannt – klang erst übertrieben, bis ich die Gärten sah: akkurat angelegte Beete, Springbrunnen, die das Sonnenlicht fingen, überall Rosen. Kristaps zeigte uns, wo einst Katharina die Große zu Besuch war (er zwinkerte, als wäre er selbst dabei gewesen). Die Schlossflure rochen nach altem Parfum und poliertem Holz; ich legte meine Hand auf eine der geschnitzten Türen, nur um die Kälte zu spüren. Wir hatten etwa zwei Stunden Zeit zum Erkunden – genug, um mich in einem Labyrinth zu verlaufen und dann dem Lachen einer anderen Gruppe zurückzufolgen.
Danach ging es zum Kreuzberg in Litauen. Es ist schwer zu beschreiben, wie es sich anfühlt, dort zu stehen: Tausende von Kreuzen, wild durcheinander, manche winzig und handgemacht, andere so groß, dass man sich daran lehnen kann, wenn man müde ist. Der Wind ließ kleine Blechherzen an einigen Kreuzen klimpern. Eine Frau ging vorbei und murmelte ein Gebet auf Litauisch; als sie mich ansah, lächelte sie kurz – dieser Moment blieb mir den ganzen Tag im Kopf. Kristaps erzählte, dass Menschen aus ganz Europa hierherkommen, um etwas zu hinterlassen. Ich hatte nicht erwartet, dass der Ort so lebendig wirkt.
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