Du reist mit einer kleinen Gruppe und einem lokalen Guide von Riga aus, machst einen Fotostopp an der lettisch-litauischen Grenze und besuchst den Hill of Crosses – ein Ort voller Ruhe und Kraft. Du hast Zeit zum Spazieren oder kannst ein Kreuz mitbringen oder vor Ort kaufen. Auf dem Rückweg siehst du Jelgavas Palast und sowjetische Straßenzüge. Ein stiller, unvergesslicher Ausflug.
Ich wusste gar nicht genau, was mich am Hill of Crosses erwarten würde. Als wir frühmorgens still aus Riga losfuhren, war ich vor allem froh, dass jemand anderes fuhr – ich komme mit baltischen Straßenschildern einfach nicht klar. Unsere Reiseleiterin, Dace, verteilte Ausdrucke zur Geschichte des Ortes, und ich schaute gerade hoch, als wir die Grenze nach Litauen überquerten. Dort steht ein kleines, unscheinbares Schild – nichts Spektakuläres – aber wir stiegen trotzdem alle aus, um Fotos zu machen. Der Wind hatte eine richtig frische Brise, die einen besser weckt als jeder Kaffee.
Die Fahrt zog sich zwar, war aber keineswegs langweilig. Dace erzählte, wie Menschen aus aller Welt hierherkommen, um Kreuze zu hinterlassen – manche groß und kunstvoll geschnitzt, andere einfache Holzstücke, zusammengebunden. Als wir endlich am Hill of Crosses ankamen, war es viel stiller, als ich erwartet hatte. Man hört förmlich den Wind, der durch die unzähligen Kreuze weht; manche sind mit Rosenkränzen oder Bändern geschmückt, die leise klappern. Es riecht nach Gras und altem Holz. Ich kaufte mir ein Kreuz von einer älteren Frau am Eingang – sie lächelte, als ich versuchte „ačiū“ zu sagen, auch wenn ich es wohl ziemlich verhauen habe. Es ist ein seltsames Gefühl, dort zu laufen – als wäre man Teil von all den Menschen, die hier etwas zurückgelassen haben.
Wir hatten etwa eine Stunde Zeit zum Erkunden. Einige machten Fotos, ich stand einfach eine Weile da und hörte zu. Auf der Rückfahrt fuhren wir durch Jelgava. Dace zeigte uns einen riesigen Barockpalast, der fast fehl am Platz wirkte neben den klobigen sowjetischen Gebäuden. Für jedes Bauwerk hatte sie eine Geschichte parat – irgendwann verlor ich den Überblick, aber auf eine gute Art.
Das ist keine pompöse Tour, sondern echte Momente, erzählt von jemandem, der die Gegend gut kennt. Manchmal denke ich noch an die Stille zwischen den Kreuzen. Wer eine einfache, aber berührende Erfahrung sucht, für den lohnt sich dieser Tagesausflug vom Riga zum Hill of Crosses.
Die gesamte Tour dauert etwa 5,5 Stunden inklusive Hin- und Rückfahrt.
Ja, die Abholung in Riga ist im Tourpreis enthalten.
Ja, du kannst gerne ein eigenes Kreuz mitbringen oder vor Ort bei Einheimischen kaufen.
Ja, du musst deinen Reisepass oder Personalausweis mitnehmen, da die Grenze Lettland-Litauen überquert wird.
Ja, du hast etwa eine Stunde Zeit, um den Ort in Ruhe zu erkunden.
Nein, Mahlzeiten sind nicht enthalten, nur Transport und Parkgebühren sind abgedeckt.
Dein Guide versorgt dich mit Infos und Ausdrucke, außerdem gibt es vor Ort einen optionalen virtuellen Guide.
Du machst einen Fotostopp an der lettisch-litauischen Grenze und fährst durch Jelgava, um den Barockpalast zu sehen.
Dein Tag beinhaltet den gemeinsamen Transport in einem klimatisierten Fahrzeug mit Abholung in Riga, alle Parkgebühren, gedruckte Infoblätter während der Fahrt, Fotostopp an der Grenze Lettland-Litauen sowie einen Besuch in Jelgava, bevor du nach etwa fünfeinhalb Stunden zurückkehrst.
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