Begleite einen lokalen Guide durch Splits Altstadt, entdecke die römischen Keller unter Diokletians Palast, lausche hallenden Kuppeln und schlendere über lebhafte Plätze wie den Obstplatz und die Pjaca. Freu dich auf kleine Überraschungen – eine Glücksstatue, Einblicke ins echte Leben – und Momente, in denen Geschichte zum Greifen nah ist.
„Wenn du in Split Glück willst, musst du Gregors Zeh reiben“, grinste Ana und hob die Hand, als wolle sie es gleich vormachen. Kaum hatte ich sie an der Riva-Promenade getroffen – die Meeresbrise mischte sich mit dem Duft von Kaffee aus den Cafés – lernte ich schon diese kleinen Rituale, die Einheimische einfach kennen. Die Stadt wirkte lebendig, obwohl es erst früher Vormittag war. Fischer stritten leise über ihre Eimer am Wasser, und Ana zeigte mir, welche Häuser venezianisch waren und welche nach dem Krieg repariert wurden. Es ist verrückt, wie man plötzlich überall Schichten sieht, wenn einem jemand sagt, wo man hinschauen soll.
Ich hatte nicht erwartet, dass die Keller unter Diokletians Palast so kühl und feucht sind – fast wie ein Sprung in ein anderes Jahrhundert. Die Steine schienen zu schwitzen; man roch feuchte Erde und etwas leicht Salziges, vielleicht vom nahen Meer? Ana erzählte von römischen Banketten im Triclinium (ich versuchte mir das vorzustellen: Wein, der schwappt, Lachen, das von den Wänden widerhallt). Sie hatte diese Art, Geschichten über Kaiser und Alltagsmenschen einzuflechten, die alles viel lebendiger machten. An einer Stelle hielten wir unter den Säulen des Peristyls inne, um den Klapa-Sängern zu lauschen – an dem Tag sang zwar niemand, aber man hörte die eigenen Schritte unter der Kuppel zurückprallen. Eine seltsam schöne Stille.
Der Jupiter-Tempel wirkte kleiner als gedacht, aber irgendwie ernster – dunkler Stein, uralte Schnitzereien. Ich versuchte „Peristil“ auszusprechen wie Ana (mein gerolltes „r“ war wohl zu viel, sie lachte), dann schlenderten wir über den Obstplatz, wo Kinder Tauben jagten und eine Frau Feigen aus einer Kiste verkaufte, die in der Sonne süß duftete. Am Ende landeten wir wieder an der Riva, Salz klebte an meinen Armen und meine Schuhe waren staubig von den alten Steinen. Ich denke noch oft an den Blick unter den Palasttoren – wie Split gleichzeitig großartig und ganz alltäglich wirkt. Vielleicht lag es an der guten Gesellschaft oder einfach am besonderen Flair dieser Stadt.
Die geführte Tour dauert etwa 1,5 Stunden.
Die Tour beginnt an der Riva-Promenade direkt am Wasser.
Ja, die Besichtigung der unterirdischen Keller ist Teil der Tour.
Ja, der Peristyl-Platz und weitere wichtige Orte im Diokletians Palast sind dabei.
Ja, jede Gruppe wird von einem professionellen, lizenzierten Guide begleitet.
Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitgeführt werden.
Ja, die Riva-Promenade ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Die Tour findet bei jedem Wetter statt; bitte wettergerecht kleiden.
Haustiere sind bei dieser geführten Tour nicht erlaubt.
Dein Tag beinhaltet einen professionellen, lizenzierten Guide, der dich durch Splits Altstadt führt – von den Kellern des Diokletians Palastes bis zum Obstplatz. Familien mit Kinderwagen sind willkommen, und öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe für An- und Abreise verfügbar.


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