Erkunde Cartagenas lebendige Straßen mit einem lokalen Guide, besteige das San Felipe Fort für grandiose Ausblicke, atme die Meeresluft am La Popa Kloster ein und schlendere durch die farbenfrohen Gassen der Altstadt – mit optionalem Smaragd-Shopping. Freu dich auf Lachen, spannende Geschichten und Momente, die lange nachklingen.
Fast hätte ich den Abholpunkt verpasst, weil ich den Hoteleingang verwechselt hatte – typisch ich. Unser Guide Javier grinste nur und winkte mir zu, als hätte er das schon oft erlebt. Er reichte mir eine kalte Wasserflasche (ein kleines Wunder bei der schwülen Morgenhitze in Cartagena) und wir quetschten uns zu einem Paar aus Medellín in den Van, die gerade über Frühstücks-Arepas plauderten. Die Stadt erwachte schnell zum Leben – Hupen, Obstverkäufer mit ihren Wagen, dieses fröhliche Chaos, das man nur in Kolumbien findet.
Erster Halt: Castillo San Felipe de Barajas. Ich hätte nicht gedacht, dass mich die alten Ziegelrampen so außer Atem bringen würden (Javier scherzte, die Spanier hätten sie „für Feinde, nicht für Touristen“ gebaut), aber die Aussicht oben ließ meine Beine alles vergessen. Man sieht genau, wie jede Ecke dafür gedacht war, Gefahren früh zu entdecken – er zeigte uns Kanonenlöcher und erzählte von Piraten, die versuchten, heimlich übers Meer einzudringen. Der Stein fühlte sich warm an unter meinen Händen. Aus der Ferne roch ich gegrillten Mais – hier gibt’s immer jemanden, der Snacks verkauft.
Die Fahrt zum La Popa Kloster zog sich wegen einer streunenden Ziege (kein Witz) etwas, aber als wir endlich den höchsten Punkt Cartagenas erreichten, lag die ganze Stadt zu unseren Füßen – all die verblassten Dächer und das endlose Blau des Meeres. Im Kloster war es überraschend still, nur unsere Schritte hallten auf den Fliesen. Überall standen frische Blumen; eine Nonne lächelte uns zu, während sie Blütenblätter in einen Korb fegte. Ich versuchte, alles aufzunehmen, stand dann aber einfach am Balkon und atmete die Meeresluft ein, vermischt mit Weihrauch. Schwer zu beschreiben, wie friedlich es dort oben war.
Danach schlenderten wir durch Las Bóvedas – die alten Verliese, die heute ein Kunsthandwerksmarkt sind – und ich ließ mich von einem Juwelier überreden, einen Smaragd-Ring anzuprobieren, der meinte, mein Spanisch sei „muy simpático“ (was sicher nicht stimmte). Als wir durch die Altstadt von Cartagena mit ihren bunten Balkonen und den berühmten gelben Häusern liefen, waren meine Füße müde, aber mein Kopf voll mit den Geschichten, die Javier über Musik, Politik und das enge Netz der Einheimischen erzählte. Zum Schluss hielten wir am Monument der Alten Schuhe, wo ein paar Kinder für Fotos hineinkletterten – aber ich denke noch immer an den Blick vom La Popa Kloster zurück.
Die Tour dauert in der Regel einen halben Vormittag.
Ja, die Eintrittskarten für das Castillo San Felipe de Barajas sind im Preis enthalten.
Ja, der Transfer vom und zum Hotel ist inklusive.
Ja, du wirst zum höchsten Punkt Cartagenas und durch das La Popa Kloster geführt.
Es gibt die Möglichkeit, eine Schmuckwerkstatt mit Smaragden in Gold oder Silber zu besuchen – dieser Teil ist optional.
Ja, es gibt für alle Teilnehmer Wasserflaschen.
Der Guide spricht fließend Spanisch und Englisch.
Wegen einiger Treppen und Gehstrecken ist die Tour nicht für Personen mit starken Mobilitätseinschränkungen oder Herz-Kreislauf-Problemen empfohlen.
Dein Tag beinhaltet den Hoteltransfer im klimatisierten Fahrzeug, Wasserflaschen unterwegs, Eintrittskarten für San Felipe Fort und La Popa Kloster sowie eine optionale Führung durch eine Schmuckwerkstatt, bevor du gegen Mittag zurück zum Hotel gebracht wirst.


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