Erkunde Vancouvers berühmte Filmszenen mit einem Schauspieler-Guide, der jeden Ort mit Clips und Geschichten lebendig macht. Freu dich auf spannende Anekdoten, Einblicke hinter die Kulissen in Gastown und Chinatown und genug Zeit, die Stadt zwischen den Stopps auf dich wirken zu lassen. Du wirst Vancouver – und deine Lieblingsfilme – danach mit anderen Augen sehen.
„Moment mal, genau hier hat Deadpool diesen Salto gemacht?“ So begann unsere Film- und TV-Tour durch Vancouver – ich stand staunend an einer ganz normalen Kreuzung, während unser Guide Ben, der mal „Cop #2“ in The Flash gespielt hat, schmunzelte. Es nieselte leicht, aber das passte irgendwie perfekt – so fühlt sich Vancouver an wie ein Filmset. Kaum hatten wir die Vancouver Art Gallery hinter uns gelassen, zog Ben sein Tablet raus und zeigte uns die Szene – dieselbe Straße, dieselbe schräge Laterne. Mir wurde klar, wie viel Hollywood eigentlich direkt hier vor unserer Nase stattfindet.
Wir schlenderten durch das Neonlicht der Granville Street und vorbei am BC Place Stadium (reingegangen sind wir nicht, aber auf der Leinwand war es schon Superhelden-Hauptquartier und Katastrophenort zugleich). Ben hatte zu jeder Ecke eine Geschichte parat – mal vom Chaos am Set, mal davon, wie die Einheimischen reagieren, wenn Gastown für einen Tag zu New York wird. Im Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden roch ich den feinen Duft von Zedernholz und nassem Stein und für einen Moment vergaß ich, dass hier auch Szenen von Fifty Shades of Grey gedreht wurden. Jemand aus unserer Gruppe versuchte „Yat-Sen“ richtig auszusprechen – Ben lachte und meinte, er verhaut’s selbst noch oft.
Chinatown wirkte ganz anders – ruhiger als gedacht, mit den roten Bögen und kleinen versteckten Läden. Wir machten Halt an Blood Alley (ja, der echte Name), die in The Night Agent ganz anders aussah als im Filmclip, den Ben zeigte. Als wir bei Gastowns Steam Clock ankamen, schlug sie tatsächlich pünktlich – reiner Zufall. Meine Füße waren müde, aber das war mir egal. Es war irgendwie besonders, genau da zu stehen, wo so viele Geschichten entstanden sind, auch wenn die meisten Leute einfach vorbeigehen, ohne es zu merken.
Besonders im Kopf geblieben ist mir der letzte Abschnitt bei Waterfront Station – das Licht, das von den gläsernen Hochhäusern reflektierte, und Bens Erzählungen, wie ganze Straßenzüge nachts für Drehs umgebaut werden. Das hat meine Sicht auf die Stadt verändert; jetzt fühlt sich jede Gasse an, als könnte sie Teil einer Serie sein, die ich noch nicht kenne. Also ja, wenn du Filme liebst oder Vancouver mal durch andere Augen sehen willst (und vielleicht deine Lieblingsszene entdecken möchtest), lohnt sich diese Film- und TV-Tour auf jeden Fall – auch wenn du danach den ganzen Nachmittag noch die Titelsongs summst.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden in gemütlichem Tempo mit Pausen.
Nein, es gibt keinen Eintritt; du besuchst die Drehorte von außen und erfährst ihre Filmgeschichte.
Ja, alle Wege und Flächen sind barrierefrei begehbar.
Ein lokaler Schauspieler begleitet dich während der gesamten Tour.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitfahren.
Stories zu Produktionen wie Deadpool, Fifty Shades of Grey, The X-Files, The Interview, The Flash, Night Agent und mehr.
Das ist nicht garantiert, da die Drehs in Vancouver täglich variieren.
Ja, Start- und Endpunkt sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Tag umfasst eine 3-stündige geführte Tour mit einem lokalen Schauspieler, der ein Tablet mit Film- und Serienclips aus Vancouver dabei hat. An jedem Stopp gibt es spannende Geschichten – etwa zur Steam Clock in Gastown oder dem BC Place Stadium. Die Route ist barrierefrei, mit Pausen, und endet in der Nähe von Waterfront Station.


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