Mit einem erfahrenen Guide fährst du im Van tief in die kanadischen Rockies, hältst an den kraftvollen Athabasca Falls und bewunderst die unglaublichen Farben von Bow Lake und Peyto Lake (im Winter die Eisbubbles am Abraham Lake). Inklusive Abholung, heißen Getränken bei Kälte, spannenden Geschichten und Momenten zum Staunen.
Der Tag begann früh in Banff – ich war noch halb verschlafen, als unser Guide Mark vor dem Hostel hielt. Er reichte mir einen Kaffee (ein echter Lebensretter) und schon ging es los auf der Icefields Parkway. Die Straße ist einfach beeindruckend: riesige, schneebedeckte Gipfel auf beiden Seiten und immer wieder bricht ein Sonnenstrahl durch die Wolken. Mark zeigte mir Details, die ich sonst übersehen hätte – zum Beispiel, dass der Crowfoot-Gletscher früher drei „Zehen“ hatte und jetzt nur noch zwei. Das blieb mir irgendwie im Kopf.
Der erste richtige Halt war bei den Athabasca Falls. Man hört sie, bevor man sie sieht – dieses tiefe Rauschen, das immer lauter wird, je näher man kommt. Der Sprühnebel traf mein Gesicht, und überall roch es nach Kiefernnadeln. Vor uns versuchte ein Pärchen Selfies zu machen, lachte aber ständig, weil ihre Brillen beschlugen. Danach fuhren wir am Bow Lake vorbei – das Wasser sah fast unwirklich aus, dieses intensive Türkis durch den Gletscher-Schlamm. Ich versuchte ein Foto, aber keine Aufnahme kann das wirklich einfangen.
Nach dem Mittagessen (das wir einfach im Van aßen – wir hatten Sandwiches mitgebracht) ging es zum Peyto Lake. An so einem Ort wird es plötzlich ganz still, ohne dass es jemand bewusst will. Selbst Mark ließ uns einfach stehen, ganz ohne Erklärungen oder Geschichten. Im Winter tauschten wir Peyto gegen den Abraham Lake – auf dem Eis zu stehen und die eingeschlossenen Methanblasen zu sehen, war fast unwirklich. Meine Steigeisen knirschten auf der gefrorenen Oberfläche, ich rutschte fast aus, und Mark grinste nur, als hätte er das jede Woche.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich dort draußen so winzig fühlen würde. Es ist etwas Besonderes, diese Weite und das uralte Eis zu sehen – da schrumpfen die eigenen Sorgen plötzlich. Als wir zurück in Banff waren, waren meine Stiefel nass und mein Handy leer, aber das Bild vom Peyto Lake geht mir immer noch nicht aus dem Kopf – auch wenn ich die Namen kaum richtig aussprechen kann.
Die gesamte Tour ab Banff dauert etwa 10 Stunden inklusive Fahrtzeit.
Nein, es gibt keinen Mittagessen-Stopp; du solltest dir dein Essen selbst mitbringen.
Von Mitte Dezember bis Anfang März ersetzt der Abraham Lake mit seinen Eisbubbles einige Stopps; je nach Wetter sind auch Sunwapta Falls und Athabasca Gletscher Alternativen.
Ja, in den Wintermonaten sind Steigeisen für die Sicherheit auf Eisflächen inklusive.
Ja, eine bequeme Abholung ist von Banff, Calgary oder Canmore möglich.
Ja, Babys können im Kinderwagen mitfahren; spezielle Kindersitze sind ebenfalls verfügbar.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, da die meisten Stopps mit kurzen Spaziergängen erreichbar sind.
Der Guide ist mehrsprachig; bitte bei der Buchung nach deiner bevorzugten Sprache fragen.
Dein Tag umfasst die Abholung vom Hotel in Banff, Calgary oder Canmore, Wasserflaschen im Sommer oder heiße Getränke im Winter (plus Steigeisen bei Bedarf), Transport im klimatisierten Fahrzeug mit erfahrenem, mehrsprachigem Guide, der unterwegs spannende Geschichten entlang der Icefields Parkway erzählt, bevor es abends zurückgeht.


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