Probier PEI-Muscheln in cremiger Sauce, halben Lobster Roll mit frischem Kartoffelsalat, öffne Austern direkt am Charlottetown-Hafen und lausche echten Insulaner-Geschichten beim Spaziergang. Lachen, salzige Luft, vielleicht ein Schluck Moonshine – und ein Gefühl, für einen Nachmittag dazuzugehören.
Dein Tag beinhaltet alle Verkostungen – von Muscheln über Lobster Roll bis zu Austern – einen freundlichen Insulaner-Guide, der dich durch Charlottetowns Innenstadt führt, Leitungswasser an jeder Station, die Möglichkeit, selbst eine Auster zu öffnen (und vielleicht Moonshine zu probieren) sowie zum Abschluss eine süße Überraschung am Wasser.
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Wir schlenderten die Great George Street entlang (die alten Backsteinhäuser sehen live viel schöner aus als auf Fotos) und machten Halt bei Peake’s für Muscheln. So cremig und mit Weißwein hatte ich die noch nie probiert – ehrlich, ich hätte einen ganzen Eimer verdrücken können. Josh erklärte, warum Muscheln hier so eine große Rolle spielen; sie sind in der Saison quasi eine Währung unter Einheimischen. Der nächste Stopp war Water Prince Corner Shop, klein und immer gut besucht – manchmal holt man sich einfach seinen Lobster Roll und Kartoffelsalat und genießt das Picknick draußen. Der Hummer war süß und kalt zum weichen Brötchen, und Mark, ein weiterer Guide, scherzte, dass sie uns „Neulinge“ hier erstmal ins Austern öffnen einführen.
Als wir bei Lobster on the Wharf ankamen, rochen meine Hände schon nach Meersalz und Butter. Wir schauten kurz in den Lobster Pound rein – der ist manchmal geschlossen – und bekamen dann eine kurze Einführung ins Austern öffnen. Meine erste Auster habe ich definitiv vermasselt (Ken meinte, das passiert jedem), aber sie roh zu schlucken fühlte sich fast wie ein Ritual an. Danach gab’s Shots von lokalem Moonshine – ich habe lieber Wasser genommen, weil ich feige bin – und zum Abschluss noch Schokolade, was zwar überraschend, aber perfekt war.
Ich denke immer noch an den Blick vom Pier: Möwen kreischen über mir, irgendwo in der Straße spielt jemand Geige, der Wind zupft an meiner Jacke. Man geht weder hungrig noch vollgestopft weg – eher zufrieden und ein bisschen mehr wie ein Insider als zu Beginn.
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