Segle auf einem geräumigen Katamaran durch Grand Caymans North Sound, schnorchle mit tropischen Fischen im Coral Garden, steh mitten bei wilden Stachelrochen an der Sandbank von Stingray City und erkunde flache Gewässer voller Seesterne am Starfish Point. Mit freundlichen Guides und viel Zeit zum Sonnenbaden oder Plaudern bei Fruchtpunsch fühlt sich diese Tour wie echtes Insel-Feeling an.
Wir zogen die Sandalen aus und stiegen auf den Buccaneer-Katamaran, der größer war, als ich erwartet hatte – ein breites Deck, sanfter Wind, und schon ein paar Familien, die am Geländer plauderten. Die Crew reichte uns kalten Fruchtpunsch (schmeckte nach Mango und irgendwas Unbekanntem) und wir legten ab in den blau-grünen North Sound. Unser Guide Marcus zeigte auf ein paar Pelikane, die tief übers Wasser glitten – er meinte, die tauchen immer auf, wenn morgens Boote ablegen. Die Fahrt zum Coral Garden dauerte etwa eine halbe Stunde, fühlte sich aber dank der Brise und dem salzigen Meeresduft viel kürzer an.
Vor dieser Tagestour nach Stingray City hatte ich noch nie geschnorchelt, deshalb war ich bei der Maske etwas nervös – Marcus half mir ganz entspannt beim Anpassen. Das Wasser war beim ersten Eintauchen kälter als gedacht, aber man gewöhnt sich schnell. Überall tropische Fische – kleine gelbe und blaue Blitze – und plötzlich rief jemand „Stachelrochen!“, genau als einer direkt unter meinen Füßen entlangglitt. Unter Wasser herrscht so eine seltsame Stille, nur das eigene Atmen hört man; daran denke ich noch oft zurück.
Als wir wieder an Bord kletterten (für mich etwas unbeholfen – ich bin nicht gerade elegant mit Flossen), segelten wir nur etwa zehn Minuten weiter zur Sandbank von Stingray City. Kniehoch im warmen Wasser zu stehen, umgeben von diesen sanften Stachelrochen, war einfach unglaublich – ich musste jedes Mal lachen, wenn einer an meinem Bein vorbeischwamm. Marcus zeigte uns, wie wir die Hände flach halten, damit sie näherkommen (ich bekam sogar eine Ladung Wasser ins Gesicht, als ich versuchte, einen zu füttern). Die Kinder auf der Tour quietschten vor Freude, wenn ein Rochen vorbeizog – das steckte total an.
Der letzte Halt am Starfish Point war irgendwie ruhiger; wahrscheinlich, weil wir alle schon von Sonne und Salz durchwärmt waren. Wir wateten durch klares, flaches Wasser, übersät mit leuchtend orangen Seesternen – Marcus erinnerte uns daran, sie nicht zu lange hochzuheben („die brauchen Luft zum Atmen“, sagte er). Ein paar Einheimische machten dort Picknick und winkten uns freundlich zu. Auf dem Rückweg spielte jemand leise Reggae vom Handy, und alle lagen entspannt auf dem Deck oder schauten den Wolken zu. Es ist erstaunlich, wie schnell man sich auf dieses entspannte Insel-Feeling einlässt – man vergisst fast, dass es woanders noch Termine gibt.
Die Tour umfasst drei Stopps plus die Fahrzeiten; insgesamt solltest du mehrere Stunden einplanen.
Ja, Masken, Schnorchel und Flossen sind für alle Gäste vorhanden.
Ja, an Bord gibt es Fruchtpunsch, Softdrinks und Wasser.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mit an Bord.
Bei unsicheren Bedingungen oder zu wenigen Teilnehmern bekommst du einen Ersatztermin, ein anderes Boot oder eine Rückerstattung angeboten.
Ja, an Bord steht eine Toilette für die Gäste zur Verfügung.
Der erste Stopp ist etwa 30 Minuten von der Marina entfernt, dann 10 Minuten bis Stingray City und weitere 12 Minuten bis zum Starfish Point, bevor es zurückgeht.
Dein Tag an Bord eines stabilen 15-Meter-Katamarans beinhaltet die komplette Schnorchelausrüstung, wenn du möchtest, sowie Wasser, Fruchtpunsch und Softdrinks. Für Komfort gibt es eine Toilette an Bord. Die Stopps sind Coral Garden Riff, Stingray City Sandbank und Starfish Point, bevor es zurück zur Marina geht.


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