Du tauchst in eine echte Küche nahe Shibuya ein und knetest frische Ramen-Nudeln selbst. Mit einer freundlichen lokalen Anleitung grillst du Chashu mit dem Flambierbrenner und baust drei klassische Schalen – Tonkotsu, Shoyu, Miso – zum Probieren zusammen. Freu dich auf Spaß, neue Fähigkeiten und einen vollen Bauch, bevor es zurück ins bunte Tokyo geht.
Das Erste, was mir im Ramen Dojo Tokyo auffiel, war der Duft – eine Mischung aus geröstetem Mehl und simmernder Brühe, noch bevor wir überhaupt angefangen hatten. Unsere Lehrerin Yuki grinste, als ich versuchte, meine Schürze anzubinden (offenbar falsch herum). Nur eine Station von Shibuya entfernt, fühlte es sich hier schon wie eine andere Welt an – ruhig, abgesehen vom Summen der Nudelmaschinen und leiser Musik aus dem Flur. Gleich legten wir los: Mehl überall, klebrige Hände, und ein Teig, der sich am Anfang nicht so recht kneten lassen wollte. Yuki zeigte uns, wie man die schwere Metallwalze benutzt – sah erst einschüchternd aus, machte aber richtig Spaß, sobald man den Dreh raus hatte.
Mit einem Flambierbrenner das Mittagessen anbraten? Hätte ich nicht gedacht! Das Anbraten vom Chicken Chashu war mein Lieblingsmoment – ein kurzer Hitzestoß, und plötzlich riecht alles rauchig und intensiv. Fast hätte ich es verbrannt (Yuki lachte nur und meinte: „Extra Geschmack“). Wir bereiteten drei kleine Schalen zu: Tonkotsu (cremig), Shoyu (salzig-süß) und Miso (kräftig und erdig). Jede Sorte hatte ihr eigenes kleines Ritual – die Brühe genau richtig eingießen, die Toppings hübsch arrangieren. Die Shoyu-Brühe schmeckte fast ein bisschen nostalgisch, obwohl ich sie zum ersten Mal machte; vielleicht ist es einfach die Sojasauce an einem regnerischen Tokyo-Nachmittag.
Wir waren nur acht Leute im Kurs – ein Paar aus Australien, zwei Alleinreisende wie ich, alle tauschten Geschichten aus, während wir die Nudeln schlürften. Beim ersten Bissen wurde es plötzlich still; vielleicht Stolz oder einfach Hunger, aber diese Ruhe bleibt mir bis heute im Kopf. Am Ende gab Yuki uns digitale Rezepte mit („für wenn ihr Japan vermisst“, sagte sie). Auf dem Weg zurück zum Shibuya-Bahnhof mit Mehl unter den Fingernägeln fühlte ich mich richtig gut – als hätte ich wirklich was gelernt und nicht nur einen weiteren Touristenpunkt abgehakt. Nicht jeden Tag kann man von sich sagen, dass man Ramen in Tokyo selbst gemacht hat.
Nur eine Zugstation vom Shibuya Bahnhof entfernt – etwa 3 Minuten.
Nein, der Kurs ist für Anfänger geeignet und wird auf Englisch geleitet.
Du bereitest drei Varianten zu: Tonkotsu (cremige Schweinebrühe), Shoyu (Sojasauce) und Miso.
Ja, alle Zutaten, Schürze, Küchenausrüstung, Verkostung und Rezepte sind inklusive.
Die Gruppe ist klein, maximal 8 Personen pro Session.
Ja, du erhältst digitale Rezepte nach dem Workshop.
Ja, der Kurs wird komplett auf Englisch durchgeführt.
Eine vegane Variante ist im Menü; bitte vorab bei der Buchung nachfragen.
Dein Erlebnis umfasst alle Zutaten, die Nutzung der Profi-Küche und eine Schürze zum Ausleihen während des Kurses; du wirst von einem englischsprachigen Lehrer begleitet und kannst deine drei kleinen Ramen-Schalen probieren. Nach dem Workshop bekommst du die Rezepte digital zugeschickt.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?