Du radelst durch den Nara Park mit seinen neugierigen Hirschen, stehst unter dem imposanten Tor des Todai-ji Tempels, schlenderst entlang der Laternenwege am Kasuga Taisha Schrein und genießt die stille Schönheit des Yoshikien Gartens – alles begleitet von einem Guide, der genau weiß, wann er Geschichten erzählt und wann er dich einfach nur die Atmosphäre aufsaugen lässt.
„Vorsicht – der frisst dir gleich die Karte!“ grinste unser Guide Yuto, als ein neugieriger Hirsch am Rand des Nara Parks in meinen Rucksack schnupperte. Von den berühmten Hirschen hatte ich gehört, aber dass sie so frech sind – und so auf Papier stehen – damit hatte ich nicht gerechnet. Die Morgenluft roch leicht nach Kiefer und etwas Süßem von einem nahegelegenen Stand – Mochi vielleicht? Wir starteten auf überraschend stabilen Fahrrädern, die Helme saßen schief, während wir uns zwischen Einheimischen hindurchschlängelten, die ihren Tag gemütlich begannen. Es hat etwas Magisches, unter den alten Bäumen entlangzufahren, wenn das Sonnenlicht durch die Blätter tanzt und man fast vergisst, dass man eigentlich auf Sightseeing-Tour ist.
Erster Halt war der Todai-ji Tempel. Fotos hatte ich schon gesehen, aber unter dem Großen Südtor zu stehen, mit den riesigen hölzernen Wächterfiguren, das wirkt in echt nochmal ganz anders. Drinnen herrschte eine fast ehrfürchtige Stille, obwohl noch andere Besucher da waren. Yuto erzählte uns spannende Geschichten zur Geschichte des Tempels, während eine Gruppe Schulkinder ihr Englisch an uns übte („Where are you from?“). Ich fand es toll, wie er für ein anderes Paar in unserer Gruppe immer wieder zwischen Englisch und Französisch wechselte – manchmal mitten im Satz, was mich zum Lachen brachte. Meine Beine spürte ich schon, als wir zum Messergeschäft kamen (wer hätte gedacht, dass ich mich mal für Schneidwerkzeuge begeistern würde?), aber der Besitzer ließ uns sogar Gravuren ausprobieren. Der Geruch von Metallspänen erinnerte mich an die Werkstatt meines Großvaters.
Danach ging es zum Kasuga Taisha Schrein, wo Tausende Steinlaternen die moosbedeckten Wege säumten. Hier war es ruhiger, sogar die Hirsche schienen leise zu schleichen. Unter dem grünen Blätterdach fühlte sich die Luft angenehm kühl an. Zum Abschluss besuchten wir den Yoshikien Garten – ein ruhiger Ort, den ich alleine wohl nie gefunden hätte – wo Yuto ein Foto von uns machte, während irgendwo über uns Zikaden summten. Ich denke noch oft daran, wie friedlich es dort war, einfach kurz zu sitzen, bevor es zurück in die Stadt ging. Also ja, wenn du über eine Radtour von Kyoto oder Osaka nach Nara nachdenkst… diese Tour hat mich auf eine Art überrascht, mit der ich nicht gerechnet hatte.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, aber die Tour führt an einem Tag zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Nara Park, Todai-ji Tempel, Kasuga Taisha Schrein und Yoshikien Garten.
Ja, die Nutzung von Fahrrad, Helm und weiterer Ausrüstung ist im Preis enthalten.
Ein Mittagessen ist nicht inklusive; du kannst Snacks mitbringen oder unterwegs etwas kaufen.
Allein buchen ist möglich, aber die Tour findet erst ab mindestens zwei Teilnehmern statt; andernfalls gibt es eine Umbuchung oder Rückerstattung.
Ja, alle Eintrittsgebühren und Steuern sind im Buchungspreis enthalten.
Ein französischsprachiger Guide kann bei Privatführungen auf Anfrage bereitgestellt werden, ist aber bei Gruppentouren nicht garantiert.
Die wichtigsten Stopps sind Nara Park, Todai-ji Tempel, Kasuga Taisha Schrein, Yoshikien Garten und ein traditionelles Messergeschäft.
Die Tour ist laut Veranstalter für alle Fitnesslevels geeignet.
Dein Tag umfasst die Nutzung eines bequemen Fahrrads und Helms (plus benötigter Ausrüstung), alle Eintrittsgebühren und Steuern sowie einen entspannten lokalen Guide, der dir mit Sprache und Geschichten zur Seite steht, während ihr gemeinsam Naras Tempel und Gärten erkundet.


Sichere Bezahlung auf viator.com
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?