Radle auf antiken römischen Straßen vorbei an Aquädukten und Ruinen mit einem lokalen Guide. Spüre jahrhundertealte Steine unter deinen Reifen bei Porta San Sebastiano, genieße die wilden Grünflächen im Caffarella-Park und staune unter den mächtigen Bögen im Aquädukt-Park. Diese private Radtour bietet E-Bikes für alle Altersgruppen – und lässt dich eine andere Zeit berühren.
Ganz ehrlich – ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so winzig fühlen würde, während ich die Via Appia entlangradle. Es gibt diesen Moment, wenn man unter den alten Aurelianischen Mauern bei Porta San Sebastiano hindurchfährt und plötzlich ist da nur noch du, dein Rad und Steine, die mehr Geschichte erlebt haben, als ich je begreifen kann. Unser Guide Marco – er ist hier in der Nähe aufgewachsen – zeigte uns ein mittelalterliches Graffiti, das in das Tor geritzt wurde. Er lachte, als ich die verblassten Buchstaben anstarrte und versuchte, sie zu entziffern. „Pilger“, sagte er, „die wollten etwas hinterlassen.“ Da fragte ich mich, was ich hier wohl zurücklassen würde, wenn ich könnte.
Die Luft veränderte sich, als wir in den Caffarella-Park rollten. Überall gab es kühle Schatten unter den Bäumen, dann wieder Sonnenstrahlen, die auf die Arme fielen. Nach dem Regen in der Nacht lag dieser erdige Duft vom Gras in der Luft – scharf und frisch zugleich. Wir machten Halt an einer Quelle, die mit einer alten römischen Legende verbunden ist (Egeria? Wahrscheinlich habe ich den Namen falsch ausgesprochen), und Marco erzählte von einer Nymphe, die so viel geweint haben soll, dass sie einen Fluss erschuf. Meine Beine waren schon müde, aber diese Geschichte blieb mir für die ganze Fahrt im Kopf.
Als nächstes erreichten wir den Aquädukt-Park – diese Bögen scheinen endlos zu sein. Einige sind bröckelig, andere sehen fast neu aus, wenn man genau hinschaut. Unten auf den Wiesen spielten Kinder Fußball, während wir uns vorstellten, wie hier früher jeden Tag Wasser durch die Kanäle floss. Die private Radtour hielt uns fern vom Verkehr und den Menschenmassen; ehrlich gesagt fühlte es sich an, als wären wir in einen geheimen Teil von Rom eingetaucht, obwohl er auf jeder Karte zu finden ist.
Als wir schließlich die Villa dei Quintili erreichten und dann zurück zu den Caracalla-Thermen fuhren, schmerzten meine Hände vom Lenker, aber das war mir egal. Es hat etwas Besonderes, Rom so zu entdecken – langsam, mit Staub an den Schuhen – das verbindet einen auf eine ganz eigene Weise. Selbst Wochen später denke ich noch an diesen Moment, als alles still war, nur die Vögel zwitscherten und unsere Räder über den Kies knirschten.
Ja, Kinder bis 5 Jahre fahren kostenlos mit; für 6-10-Jährige unter 143 cm gibt es einen ermäßigten Preis (mit Anhängerfahrrad). Babysitze sind ebenfalls verfügbar.
Du siehst Porta San Sebastiano & die Aurelianischen Mauern, Caffarella-Park, Aquädukt-Park, Villa dei Quintili, Caracalla-Thermen, Circus Maxentius und mehr.
Ja – hochwertige E-Bikes für Erwachsene sind dabei, inklusive Helm und Handyhalter; für Kinder gibt es Kindersitze oder Anhängerfahrräder.
Die genaue Distanz variiert je nach Tempo der Gruppe, umfasst aber mehrere Kilometer entlang historischer Orte zwischen dem Zentrum und den Außenbezirken über die Via Appia.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; bring am besten Snacks und Wasser mit, da die Pausen eher der Geschichte und Natur als dem Essen gewidmet sind.
Du solltest sicher Rad fahren können; eine moderate Fitness ist empfehlenswert wegen unebenem Gelände und längeren Strecken.
Nein, die Tour wird Schwangeren aus Sicherheitsgründen wegen des unebenen Geländes nicht empfohlen.
Dein Tag beinhaltet ein hochwertiges E-Bike (inklusive Helm), einen Handyhalter für Navigation oder Fotos unterwegs, einen Lenkerhalter für mehr Komfort sowie Kindersitze oder Anhängerfahrräder für Familien. Abholung ist nicht inklusive, aber öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe, sodass du problemlos hinkommst – selbst wenn du, wie ich, mal spät dran bist.


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