Du knetest den Teig direkt an der Piazza Navona mit Einheimischen, lachst über schiefe Pizzen, genießt Wein oder Limoncello zum Essen und lernst von einem Koch die Geheimnisse eines echten römischen Tiramisus – auch wenn dein Pizzakreis nicht perfekt wird.
Ich kam in der Antica Trattoria Agonale an, fest davon überzeugt, die Einzige zu sein, die den Teig nicht richtig kneten kann – doch dann verschüttete unser Koch Marco beim Öffnen der Mehltüte die halbe Küche. Alle lachten, und ich fühlte mich gleich viel entspannter. Das Restaurant liegt direkt an der Piazza Navona, sodass man bei offenem Fenster die Straßenkünstler hören kann, wenn man genau hinhört. In der Luft lag ein leichter Duft von Espresso und Hefe, dazu ein Hauch von Tomaten, der von irgendwo hinter uns kam. Wir starteten mit Getränken und kleinen Häppchen – ich entschied mich für ein Glas Wein, warum auch nicht – und Marco erzählte, dass ihr Pizzateig fast zwei Tage ruht, bevor wir ihn überhaupt anfassen. Das hat mich echt überrascht. Er wechselte ständig zwischen Italienisch und Englisch, manchmal sogar im selben Satz.
Den eigenen Pizzateig auszurollen war viel chaotischer, als ich gedacht hatte. Mein Kreis sah eher aus wie Australien als Italien, aber Marco zuckte nur mit den Schultern und meinte: „Das ist rustikal!“ Er zeigte uns, wie man die Sauce mit dem Löffelrücken verteilt (nicht zu viel), dann Käse und alles, was man sonst noch wollte, drauflegt. Die Hitze aus dem Ofen ließ den ganzen Raum nach frischem Brot duften – ich denke noch heute daran, wenn ich an Pizzerien vorbeigehe. Für das Tiramisu schlugen wir Eier und Zucker so lange, bis mein Arm weh tat; anscheinend ganz normal? Ich versuchte „Mascarpone“ richtig auszusprechen, doch Li aus Singapur lachte über meinen Akzent (zu Recht). Der Kaffee zum Eintauchen der Löffelbiskuits war so stark, dass er halb Rom hätte wecken können.
Beim Mittagessen saßen wir alle an einem großen Tisch und genossen, was wir selbst gemacht hatten, während wir durch die hohen Fenster auf die Piazza Navona schauten und das Treiben beobachteten. Danach bestellte jemand Limoncello – scharf, süß und leicht klebrig auf den Lippen. Für ein paar Stunden fühlte ich mich nicht wie eine Touristin, sondern als Teil des Ortes. Wenn du in Rom einen lockeren Pizza- und Tiramisu-Kochkurs suchst, der nicht steif oder formell ist, dann ist das hier genau richtig. Nur keine schwarze Kleidung anziehen – Mehl fliegt überall hin.
Der Kurs findet in der Antica Trattoria Agonale in der Corsia Agonale, direkt an der Piazza Navona im historischen Zentrum Roms, statt.
Für diesen Kurs werden keine gluten- oder laktosefreien Varianten angeboten.
Ja, rund um die Piazza Navona gibt es gute Anbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Du machst klassische italienische Pizza mit vorgegangenem Teig und das traditionelle Tiramisu mit Kaffee und Mascarpone-Creme.
Ja, zum Mittagessen gibt es Wein oder Bier, danach kannst du zwischen Kaffee oder Limoncello wählen.
Das Tiramisu enthält normalen Zucker; Diabetiker sollten das vor der Buchung beachten.
Dein Tag beinhaltet alle Zutaten für Pizza und Tiramisu in der Antica Trattoria Agonale an der Piazza Navona, dazu Vorspeisen und Getränke während des Workshops. Nach dem gemeinsamen Essen kannst du zum Abschluss Kaffee oder Limoncello bestellen – sag einfach dem Service Bescheid.
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