In einem lichtdurchfluteten Studio nahe Trevi-Brunnen rollst du den Pastateig selbst, begleitet von Einheimischen, die dich zum Lachen bringen – selbst wenn deine Ravioli mal auseinanderfallen. Genieße frische Fettuccine und hausgemachtes Tiramisu, dazu Prosecco und Oliven zum Auftakt. Das ist kein gewöhnlicher Kochkurs, sondern ein Nachmittag, den du nie vergisst, wenn du das nächste Mal Mehl an den Händen hast.
Das Erste, was mir auffiel, war das Licht – sanftes Gold, das durch hohe Fenster fiel und von den Marmortheken reflektiert wurde. Wir waren nur ein paar Schritte vom Trevi-Brunnen entfernt, doch es fühlte sich an, als wären wir meilenweit weg vom Trubel. Unsere Gastgeberin Silvia empfing uns mit einem Glas Prosecco und diesen salzigen Gaeta-Oliven, von denen ich immer wieder naschte (ehrlich, ich hätte die ganze Schale leer essen können). Irgendwo im Hintergrund lag ein zarter Kaffeeduft – wahrscheinlich von den Tiramisu-Zutaten, die schon auf uns warteten.
Ich hatte noch nie Pasta selbst gemacht, und als Silvia uns zeigte, wie man den Teig mit dem Daumen für die Fettuccine eindrückt, sah mein erster Versuch eher aus wie aus einem Knete-Set. Sie lächelte nur und sagte trotzdem „bene!“. Die Küche war voller kleiner Geräusche – das Klatschen des Teigs auf Holz, Lachen, wenn jemandes Ravioli platzte, Gabeln, die über Focaccia-Teller kratzten. Einmal versuchte ich, „Pecorino“ richtig auszusprechen und bekam von allen am Tisch liebevolle Korrekturen. Es fühlte sich eher an wie ein Familienessen als ein Kurs.
Das Tiramisu zu machen war viel chaotischer als gedacht – meine Finger waren voller Kakaopulver und Espresso lief mir am Handgelenk herunter. Aber das gemeinsame Essen (mit noch mehr Wein) war etwas ganz Besonderes. Die Ravioli-Füllung schmeckte frisch – fast zitronig? – und ich denke immer noch an den ersten Bissen. Wir blieben länger am Tisch sitzen als geplant; niemand hatte es eilig, aufzustehen oder aufs Handy zu schauen. Vielleicht lag es am Wein oder an der römischen Abendstimmung draußen, aber es fühlte sich einfach richtig gut an.
Der Kurs findet in einem eleganten Studio im Zentrum Roms statt, ganz in der Nähe von Piazza Venezia und Trevi-Brunnen.
Du bereitest frische handgemachte Fettuccine, typische Ravioli von der Amalfiküste und klassisches Tiramisu zu.
Alle Zutaten sind inklusive – du isst alles, was du zubereitest, und genießt dazu Prosecco, Oliven, Focaccia und Wasser.
Ja, alle Bereiche und Arbeitsflächen sind rollstuhlgerecht, und auch die Anfahrt ist barrierefrei möglich.
Babys und kleine Kinder sind willkommen; Babys sollten auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen oder im Kinderwagen bleiben.
Ein engagiertes lokales Team mit Erfahrung in der Gastronomie begleitet dich Schritt für Schritt durch den Kurs.
Die genaue Dauer ist nicht festgelegt, umfasst aber das Zubereiten von Pasta und Dessert sowie das gemeinsame Essen.
Dein Nachmittag beinhaltet alle Zutaten für die praktische Pasta-Herstellung (Fettuccine und Ravioli), klassisches Tiramisu, das du selbst zubereitest, ein Begrüßungs-Glas Prosecco mit Gaeta-Oliven und Focaccia zum Naschen während des Kochens sowie stilles und sprudelndes Wasser – und zum Abschluss sitzt ihr alle zusammen, um das selbstgemachte Essen mitten im Herzen Roms zu genießen.
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