Du schlenderst über den Campo de’ Fiori Markt und probierst Käse und Schinken, genießt frittierte Artischocken im jüdischen Ghetto, überquerst die Tiberinsel zu Fuß und lässt den Tag mit Pasta und Wein im lebhaften Trastevere ausklingen. Freu dich auf Lachen mit Einheimischen, spannende Geschichten vom Guide und vielleicht die perfekte Gelato-Kugel, die dir lange im Gedächtnis bleibt.
„In Rom isst man zuerst mit den Augen“, grinste unser Guide Marco, während er uns vor einem alten Laden nahe Campo de’ Fiori eine hauchdünne Scheibe Prosciutto präsentierte. Ich musste lachen – vor allem, weil er Recht hatte. Die Farben auf dem Markt waren einfach überwältigend: Tomaten, die wie kleine rote Laternen gestapelt waren, Körbe voller Artischocken, so frisch, dass man noch die Erde riechen konnte. Hier starteten wir, naschten Käse und Schinken, während Marco mit dem Verkäufer plauderte (der mir zuzwinkerte, nachdem ich versucht hatte, „Pecorino“ richtig auszusprechen – nicht gerade mein Glanzmoment). Die Luft war lebendig und warm, erfüllt von Stimmen und dem typischen Klappern, das man nur in Rom kurz vor dem Mittagessen hört.
Ich hätte nicht erwartet, dass mich das jüdische Ghetto so berührt. Man kann noch so viel darüber lesen, aber wenn man vor diesen alten Steinen steht – die Synagoge hinter Bäumen hervorblitzen sieht und frittierte Artischocken probiert, die gleichzeitig knusprig und zart schmecken – fühlt sich das ganz anders an. Marco erzählte von Familien, die hier seit Generationen leben; eine Bäckerei gibt es sogar schon seit 1919. Draußen saß ein älterer Herr und las Zeitung, nickte zustimmend, während Marco erklärte, wie Cacio e Pepe richtig gemacht wird (keine Sahne! Nur Käse und Pfeffer). Später in Trastevere kam dampfende Pasta – ehrlich, ich denke noch oft an diesen Bissen.
Zu Fuß überquerten wir die Tiberinsel (die Steine auf der Brücke waren unter meinen Schuhen glatt), hielten kurz an, um einem Straßenmusiker zu lauschen, der etwas Langsames und Sanftes spielte. Die Sonne war inzwischen tief genug gesunken, um goldenes Licht auf den Fluss zu werfen. In Trastevere fühlte sich alles lockerer an – Leute lachten bei einem Glas Wein an winzigen Tischen, die in die gepflasterten Gassen gequetscht waren. Unser letzter Halt war ein Gelato von einem Meister, dessen Pistaziengeschmack mich fast zu Tränen rührte (kein Witz). Ich versuchte, mich auf Italienisch zu bedanken; er lächelte nur und reichte mir noch einen Löffel.
Die Tour dauert etwa 3,5 Stunden.
Die Tour führt durch Campo de’ Fiori, das jüdische Ghetto, die Tiberinsel und Trastevere.
Ja, während der Tour gibt es drei sitzende Weinproben.
Ja, es gibt eine Gelato-Verkostung in einer preisgekrönten Gelateria.
Ja, alle Bereiche sind rollstuhlgerecht, wenn dies im Voraus mitgeteilt wird.
Vegetarische Optionen sind auf Anfrage buchbar; glutenfreie und laktosefreie Varianten sind möglich, aber Allergene können vorkommen.
Die Tour beinhaltet Treffpunktinformationen; eine Abholung vom Hotel ist nicht explizit erwähnt, aber öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe.
Du probierst Käse & Schinken, Pizza al taglio, frittierte Spezialitäten aus dem Ghetto, zwei Pastagerichte in Trastevere, Weinbegleitungen und Gelato.
Dein Tag beinhaltet Verkostungen von lokalen Käsen und Schinken in einem historischen Laden nahe Campo de’ Fiori, zwei bis drei Arten Pizza al taglio unterwegs, frittierte saisonale Spezialitäten im ältesten jüdischen Ghetto-Restaurant Roms (ja – die berühmten Artischocken), zwei traditionelle Pastagerichte in Trastevere mit drei feinen Weinen bei Sitzpausen sowie zum Abschluss ein Gelato von einem preisgekrönten Meister. Alles begleitet von einem leidenschaftlichen privaten Foodie-Guide, der dir spannende Geschichten erzählt, während ihr von Station zu Station schlendert.
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