Erlebe Ravenna mit einem lokalen Experten, der dich durch die weltberühmten UNESCO-Mosaike führt, unter sternenübersäten Decken im Mausoleum der Galla Placidia, am Grab Dantes und mit Geschichten, die alte Steine lebendig machen. Freu dich auf Lachen, stille Momente und unvergessliche Details.
Dein Tag umfasst einen privaten Rundgang durch Ravenna zu den beeindruckendsten UNESCO-Welterbestätten wie San Vitale und Galla Placidia sowie Stopps am Grab Dantes – alles begleitet von einem anerkannten lokalen Experten, der an jeder Station spannende Geschichten erzählt; Eintrittsgelder sind nicht enthalten, aber alles ist für einen entspannten Ablauf und flexible Zeiten nach eurem Tempo organisiert.
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Der Weg zwischen den Sehenswürdigkeiten war eine ganz eigene Ruhe. Ravenna ist nicht laut wie Florenz oder Rom; man hört das Echo von Schritten in den engen Gassen und ab und zu saust jemand mit dem Fahrrad vorbei, ein Schal weht hinterher. Am Mausoleum der Galla Placidia sagte Elena, wir sollten in die Mitte treten und nach oben schauen – also taten wir das, die Hälse nach hinten geneigt, bis mir von den vielen blauen Sternen über uns schwindelig wurde. Es roch leicht muffig, aber nicht unangenehm, eher wie alte Bücher als wie ein Grab. Sie erklärte, dass das hier wahrscheinlich gar kein Mausoleum war – was mich zum Lachen brachte, wie die Geschichte sich immer wieder neu erfindet.
Als nächstes besuchten wir Dantes Grab – viel kleiner, als ich es mir für so einen großen Namen vorgestellt hatte. Frische Blumen lagen neben dem Stein, jemand hatte einen Zettel in sorgfältiger italienischer Handschrift dagelassen, den Elena für uns übersetzte (mein Italienisch ist hoffnungslos). „Selbst verstoßene Dichter finden ein Zuhause“, sagte sie leise. Das blieb mir länger im Kopf, als ich erwartet hatte.
Zum Schluss ging es ins Neonianische Baptisterium – die Kuppelmosaike zeigen Jesus, der bis zur Taille im Wasser steht, während Johannes Wasser aus einer Muschel gießt. Unsere Führerin ließ uns hier länger verweilen, denn außer uns und einem älteren Paar, das leise flüsterte, war kaum jemand da. Die Luft fühlte sich kühl an auf meinen Armen, nachdem wir draußen in der Sonne unterwegs waren – Ravenna wird schnell heiß – doch drinnen herrschte eine ruhige, blaue Stimmung von oben herab.
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