Erkunde Ravenna mit einem lokalen Guide, der antike Mosaike lebendig macht, stehe unter den sternenklaren blauen Decken im Mausoleum der Galla Placidia, besuche Dantes Grab und genieße freie Zeit im Stadtzentrum. Ruhige Momente und kleine Überraschungen inklusive.
Dein Tag umfasst Eintritt zu allen wichtigen Orten – Sant’Apollinare Nuovo, San Vitale, Mausoleum der Galla Placidia – sowie eine kleine Gruppe mit erfahrenem lokalen Guide. Außerdem hast du Zeit für eigene Erkundungen im Stadtzentrum und kannst das Neonianische Baptisterium selbst entdecken, bevor du auf eigene Faust weiterziehst.
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Ravenna: Private Tour zu UNESCO-Mosaiken & Dantes GrabEntdecke Ravenna mit privaten Zugang zu UNESCO-Mosaiken, besuche Dantes Grab und begleite einen Experten – flexible Startzeiten inklusive.★ 4.98 (82)2 h–3 h€ 250Ansehen › Das Erste, was mir auffiel, war die Stille – nicht ganz still, eher dieses sanfte Echo, das man in alten Kirchen spürt. Gerade waren wir in Sant’Apollinare Nuovo eingetreten, als unsere Führerin Silvia nach oben auf eine Reihe goldener Figuren zeigte. Die gibt es hier schon seit 1.500 Jahren. Ich roch Wachs und etwas Moderiges (aber auf eine angenehme Art) und konnte gar nicht aufhören, den Kopf zu drehen, um all die Details in den Mosaiken zu entdecken. Die Farben leuchteten viel kräftiger, als ich erwartet hatte – als wären sie erst gestern gelegt worden. Silvia erzählte uns kleine Geschichten zu jedem Bild und ließ uns sogar raten, welcher der drei Weisen Balthasar war (ich lag falsch).
Wir schlenderten am Grab von Dante vorbei – ehrlich gesagt viel kleiner, als ich dachte, versteckt neben der Basilica di San Francesco. Frische Blumen lagen auf dem Stein, da muss wohl jeden Tag jemand kommen. In San Francesco zeigte Silvia uns durch ein Gitter im Boden diese Unterwassermosaike. Das Wasser ließ alles schimmern. Ich versuchte ein Foto, aber das ließ sich kaum einfangen – manche Eindrücke kann man einfach nicht festhalten.
Das Mausoleum der Galla Placidia wirkte fast versteckt von der Straße aus, aber drinnen… wow. Überall tiefes Blau, winzige goldene Sterne an der Decke. Es war kühl und roch leicht nach Steinstaub. Unsere Gruppe wurde für einen Moment still; sogar Silvia schwieg und ließ uns einfach nur schauen. Besonders im Kopf geblieben ist mir das Mosaik eines Hirten mit seinen Schafen – schlicht, aber irgendwie berührend.
Zum Schluss besuchten wir San Vitale – achteckige Wände und mehr Mosaike, als mein Kopf verarbeiten konnte. Die Kuppel schwebte förmlich über uns, und Silvia zeigte uns Kaiser Justinian in seinem purpurnen Gewand, der irgendwie modern wirkte (sie scherzte, er hätte bestimmt einen Instagram-Account gehabt). Danach hatten wir Zeit, Ravenna auf eigene Faust zu erkunden – enge Gassen, Leute, die bei Espresso plauderten, Sonnenlicht, das von gelben Hauswänden reflektierte. Wer frühchristliche Kunst hautnah erleben will (und nicht nur in Büchern), für den ist dieser Tagesausflug genau richtig.
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