Mit dem Hochgeschwindigkeitszug saust du von Rom gen Süden, erkundest Pompejis beeindruckende Ruinen mit einem lokalen Guide und genießt echte neapolitanische Pizza, bevor du die gut erhaltenen Häuser und Fresken von Herculaneum entdeckst. Freu dich auf kleine Überraschungen – Lachen beim Mittagessen, stille Momente zwischen antiken Steinen – und Erinnerungen, die lange bleiben.
Der Tag begann fast chaotisch, als wir unseren Zug am Bahnhof Rom Termini fast verpassten – ich hatte das Gleisschild falsch gelesen (typisch). Doch gerade noch rechtzeitig, keuchend und lachend, schlossen sich die Türen. Der Hochgeschwindigkeitszug nach Neapel war viel angenehmer als gedacht; die Landschaft draußen flog nur so vorbei. Am Bahnhof in Neapel winkte unser Guide Marco mit einem kleinen Schild und begrüßte uns, als hätte er auf alte Freunde gewartet. Seine Art zu erzählen machte sogar den Verkehr draußen spannend.
Was mich in Pompeji erwartete, wusste ich nicht genau. Über die alten Steinwege zu schlendern, während Marco zeigte, wo einst Bäcker arbeiteten oder wo noch verblasste Graffiti an den Wänden kleben – das war seltsam und irgendwie persönlich. Es lag auch ein besonderer Duft in der Luft: Staub und etwas Grünes, vielleicht wilde Kräuter, die aus Ritzen wachsen? Der Himmel war schwer, aber warm. Marco erzählte Geschichten vom Alltag der Römer, sodass ich ganz vergaß, dass um uns herum Touristen Fotos machten. Danach gingen wir in eine nahegelegene Pizzeria – echte neapolitanische Pizza mit knusprigem Rand und genau der richtigen Röstaromen. Der Besitzer grinste, als ich mein Italienisch ausprobierte („Un’altra birra?“), und brachte dann ein Dessert, dessen Namen ich nicht aussprechen konnte.
Herculaneum war ruhiger, fast gespenstisch an manchen Stellen. Man sieht noch die Holzbalken, die vom Vesuvausbruch geschwärzt sind – es ist merkwürdig bewegend, so etwas Altes anzufassen. Unsere Gruppe wurde still, als wir die Fresken in den kleinen Räumen betrachteten. Die Luft schien hier schwerer, oder war es nur meine Einbildung, nachdem Marco erzählte, wie schnell sich 79 n. Chr. alles verändert hat. Müde und leicht sonnenverbrannt fuhren wir gemeinsam zurück nach Neapel. Auf der Zugfahrt nach Rom dachte ich immer wieder an diese verlorenen Städte – wie die Menschen dort lebten, lachten... einfach unvergesslich.
Die Ganztagestour dauert etwa 12 Stunden, inklusive der Zugfahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug zwischen Rom und Neapel.
Ja, das Mittagessen in einer historischen Pizzeria in Pompeji ist inklusive – mit Pizza, Antipasti, Dessert und Getränk deiner Wahl.
Ja, die Tickets mit bevorzugtem Einlass für Pompeji und Herculaneum sind im Tourpreis enthalten.
Zwischen Rom und Neapel reist du mit dem Hochgeschwindigkeitszug, danach mit einem klimatisierten Kleinbus zwischen Neapel, Pompeji und Herculaneum.
Ja, ein erfahrener lokaler Guide führt dich durch beide archäologischen Stätten.
Die Tour ist wegen unebenem Gelände nicht für Rollstühle oder Scooter geeignet; bei Bedarf bitte für individuelle Lösungen Kontakt aufnehmen.
Die Tour beginnt und endet am Bahnhof Rom Termini; dort erhältst du Unterstützung beim Einsteigen.
Dein Tag umfasst Hin- und Rückfahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Rom nach Neapel, bevorzugten Eintritt zu den archäologischen Stätten von Pompeji und Herculaneum, geführte Touren mit einem fachkundigen lokalen Guide, Transfers zwischen Bahnhöfen und Sehenswürdigkeiten im klimatisierten Bus sowie ein komplettes neapolitanisches Pizza-Mittagessen mit Antipasti, Dessert und Getränk, bevor es abends zurück nach Rom geht.


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