Du fährst mit Seilbahn und Geländewagen den Ätna hinauf, wanderst mit einem lokalen Guide aus Taormina an aktiven Kratern auf 2900 m, erkundest eine Vulkanhöhle und genießt ein sizilianisches Mittagessen. Zum Abschluss erfrischst du dich in den wilden Flussbecken der Alcantara Schlucht – mit staubigen Schuhen und unvergesslichen Bergmomenten.
Die Tour dauert den ganzen Tag, startet morgens mit Abholung in Taormina und endet abends wieder dort.
Ja, die Abholung und Rückfahrt zu deiner Unterkunft in Taormina sind im Preis enthalten.
Wir erreichen bis zu 2900 Meter, direkt an den Kratern des Ätna-Gipfels.
Ja, ein Mittagessen mit typischen lokalen Spezialitäten ist dabei – vegetarische, vegane und glutenfreie Optionen sind auf Anfrage möglich.
Ja, nach dem Gipfelbereich erkundest du mit dem Guide eine Vulkanhöhle am Ätna.
Ja, die Eintrittsgebühren für die Alcantara Schlucht sind im Preis enthalten.
Die Tour ist für die meisten Fitnesslevels machbar, aber nicht empfohlen für Schwangere oder Personen mit Herzproblemen.
Auf Anfrage sind Führungen auch auf Französisch oder Spanisch möglich, bitte rechtzeitig Bescheid geben.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt zu deinem Hotel in Taormina mit klimatisiertem Fahrzeug, Tickets für Seilbahn und Geländewagen am Ätna, geführte Wanderungen mit Natur- und Vulkanexperten, den Besuch einer Vulkanhöhle und der Alcantara Schlucht sowie ein traditionelles sizilianisches Mittagessen – spezielle Ernährungswünsche bitte bei Buchung angeben.
Der Van schlängelte sich schon die Hänge hinauf, als mir bewusst wurde, wie weit Taormina eigentlich vom Ätna entfernt ist – etwa eine Stunde, aber es fühlte sich an wie eine ganz andere Welt. Unser Guide Paolo hatte die Angewohnheit, mitten im Satz zu stoppen, damit wir einen Blick aus dem Fenster werfen konnten: schwarze Lavafelder, bunte Wildblumen und Wolken, die so schnell zogen, dass man sie fast hören konnte. Je höher wir kamen, desto kälter wurde die Luft. Hinter mir lachte jemand darüber, zu wenig warme Kleidung mitgebracht zu haben – denselben Fehler hatte ich auch gemacht.
Die Fahrt mit der Seilbahn war kurz, aber holprig – man spürte den Wind gegen die Scheiben drücken. Auf 2900 Metern wirkte alles schärfer: die Steine unter meinen Stiefeln, der leichte Schwefelgeruch (gar nicht so schlimm wie erwartet) und sogar die leisen Stimmen der Leute um uns herum. Paolo zeigte auf die raue Narbe, die der Ausbruch vom letzten Jahr an einer Flanke hinterlassen hatte. Gemeinsam mit einem Vulkanologen wanderten wir um die Kraterbasis – der Ätna ist ständig in Bewegung. Oben herrschte eine seltsame Ruhe – nur das Knirschen unserer Schritte und kleine Dampfwölkchen begleiteten uns.
Ich hätte nie gedacht, dass mir das Kriechen durch eine Vulkanhöhle Spaß machen würde, aber es war tatsächlich spannend – kühle Luft, raue Wände und das gelegentliche Anstoßen der Helme. Das Mittagessen danach gab’s an einem rustikalen Ort; ich denke noch immer an die Oliven und das Brot, das in scharfes Öl getunkt wurde. Sizilianisches Essen schmeckt einfach anders, wenn man müde und staubig ist. Danach ging’s zur Alcantara Schlucht: eiskaltes Wasser rauschte zwischen dunklen Felswänden, Familien planschten, Teenager forderten sich gegenseitig zum Sprung heraus. Meine Füße waren sofort taub (ich hab’s trotzdem gemacht). Ich weiß nicht, was ich mehr mochte – die dramatische Vulkanlandschaft oder den plötzlichen Schock des kalten Flusswassers. Auf jeden Fall habe ich in der Nacht tief und fest geschlafen.
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