Du wanderst von Agerola entlang des berühmten Pfads der Götter mit einem zertifizierten lokalen Guide, der dir Geschichten über Kultur, Pflanzen und alte Traditionen an der Amalfiküste erzählt. Freu dich auf felsige Wege, grandiose Ausblicke auf Capri und Positano und einen erfrischenden Zitronenslush in Nocelle am Ende. Schweißtreibend, aber absolut lohnenswert – vor allem, wenn du über den Klippen pausierst.
Kaum gestartet in Bomerano bin ich fast über meine eigenen Füße gestolpert – typisch ich, die versucht, lässig zu wirken und gleichzeitig checkt, ob die Schuhe „gut genug“ für den Pfad der Götter sind. Enzo, unser Guide (weißer Hut, breites Grinsen), hat das sofort bemerkt und lachte nur: „Keine Flip-Flops? Dann überlebst du das.“ Er gab uns eine kurze Einführung, was uns erwartet – viel rauf und runter, rund 7 km, nichts zu wild, wenn man einigermaßen fit ist. Ich schwitzte schon, tat aber so, als wäre alles easy.
Der erste Abschnitt aus Agerola fühlte sich an wie ein Spaziergang durch einen Garten, Rosmarinduft in der Luft und der trockene Stein unter den Füßen. Enzo zeigte immer wieder wilde Blumen, die ich sonst nie bemerkt hätte – er kennt jede Pflanze beim Namen (manchmal sogar auf Latein, was uns alle zum Kichern brachte). Der Weg öffnet sich schnell: Plötzlich ist da dieses Licht und Capri schwebt weit draußen im blauen Dunst. An einer felsigen Kurve hörten wir das Klirren von Ziegenglocken unten – ich frage mich noch immer, wie die Tiere da oben an den Klippen nicht abstürzen.
Manchmal blieb ich einfach stumm stehen – zum Teil, weil ich außer Atem war, aber auch, weil sich dieser Blick über Positano kaum in Worte fassen lässt. Enzo erzählte von alten Hirten und wie die Leute früher hier entlang gingen, bevor es Autos gab. Einmal reichte er mir ein Stück wilden Fenchel zum Riechen; der Geruch klebte ewig an meinen Fingern. Jemand fragte, ob das auch was für Team-Events sei, und er zuckte nur mit den Schultern: „Klar, solange keiner Sandalen trägt.“
Der letzte Abschnitt nach Nocelle geht größtenteils bergab (meine Knie meckerten), aber dann wartet da diese kleine Bar, die dir einen eiskalten Zitronenslush serviert – ehrlich, nach drei Stunden Wandern unter der Mittelmeersonne schmeckt das wie Zauberei. Wir saßen alle still da, nippten und sahen zu, wie das Meer golden leuchtete. Danach kannst du entweder runter nach Positano schlendern oder einfach noch oben bleiben. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn ich im U-Bahn-Stau stecke.
Die Strecke beträgt etwa 7 km von Agerola bis Nocelle bei Positano.
Man sollte mäßig fit sein; es gibt viele Auf- und Abstiege, aber keine technischen Kletterpassagen.
Ja, Wanderschuhe oder Trailrunner sind Pflicht – Flip-Flops oder Sandalen sind nicht erlaubt.
Nein, Abholung ist nicht dabei; du triffst deinen Guide in Bomerano (Agerola).
In Nocelle wartet ein kleiner Bio-Zitronenslush in einer Bar auf dich.
Kinder unter 5 Jahren sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.
Eine Toilette steht am Startpunkt in Bomerano zur Verfügung.
Ja, kurz vor Nocelle hast du einen tollen Blick auf Positano und die Amalfiküste.
Dein Tag beinhaltet eine gemeinsame Gruppenwanderung von Agerola nach Nocelle auf dem Pfad der Götter mit einem mehrsprachigen zertifizierten Guide, der unterwegs spannende Geschichten erzählt. Wanderstöcke sind auf Anfrage verfügbar. Am Ende in Nocelle genießt du einen Bio-Zitronenslush aus einer lokalen Bar, bevor du deinen Weg nach Positano oder weiter alleine fortsetzt.


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