In kleiner Gruppe verkostest du im Naturpark Porto Conte fünf sardische Weine, drei Sorten Pecorino und traditionelle Wurst – begleitet von Einheimischen, die jeden Weinberg und Baum kennen. Zum Abschluss gibt’s ihr eigenes natives Olivenöl und Geschichten, die die Landschaft rund um Alghero lebendig machen.
Ich erinnere mich noch genau, wie das Licht durch die Fenster des Verkostungsraums im Weingut Porto Conte fiel. Es war wärmer als erwartet für den späten Frühling, und draußen lag ein leichter Kräuterduft in der Luft – vielleicht wilder Rosmarin? Unsere Gastgeberin Marta empfing uns mit einer ruhigen, stolzen Art. Sie erzählte, wie ihre Familie seit Generationen diese Reben pflegt. Mir gefiel, dass sie sich Zeit ließ, uns erst ankommen zu lassen, bevor sie von den sardischen Trauben sprach – Cannonau, Vermentino – Namen, die ich zwar auf Flaschen gesehen hatte, aber erst hier richtig verstand.
Die Verkostung selbst war viel entspannter als gedacht. Vor mir standen fünf Weine, jeweils kombiniert mit einem anderen Pecorino-Käse oder einer Scheibe Wurst. Die Käse waren intensiver als das, was ich von zu Hause kenne; einer hatte diesen erdigen Nachgeschmack, der nach einem Schluck Rotwein noch lange blieb. Marta erklärte, welcher Käse zu welcher Traube passte – ich versuchte die Namen nachzusprechen, habe sie aber wohl ziemlich verhauen (sie lachte, also war’s offensichtlich). Irgendwie fühlte es sich mehr an wie ein Besuch bei Freunden als eine klassische Tour, wenn man ihren Geschichten von Ernte und Wetterlaunen lauschte.
Zum Schluss gab es ihr natives Olivenöl – ehrlich gesagt hatte ich noch nie so ein grünes Öl probiert. Es roch frisch, fast grasig, und am Ende leicht pfeffrig. Keine Kinder, die herumtoben (nur ab 16 Jahren), nur unsere kleine Gruppe, die Martas Stimme an den Steinmauern widerhallen hörte, während wir Brot in das Öl tauchten. Die ganze Verkostung dauerte etwa eine Stunde, fühlte sich aber irgendwie langsamer an – auf eine gute Art. Manchmal denke ich noch an den salzigen Käsegeschmack oder wie Marta mit den Händen erzählte, wenn sie vom Rebschnitt sprach. Wer einen ruhigen Tagesausflug ab Alghero sucht, abseits von Stränden und Trubel, für den ist diese Wein- und Olivenölverkostung genau das Richtige – auch wenn man „pecorino sardo“ nicht perfekt aussprechen kann.
Nein, der Transport ist nicht inbegriffen und es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel zum Weingut.
Die Verkostung dauert insgesamt etwa eine Stunde.
Nein, die Tour ist nur für Gäste ab 16 Jahren.
Ja, alle Bereiche sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Du probierst drei Sorten Pecorino-Käse und traditionelle Wurst, passend zu fünf Weinen.
Die Verkostung findet im Naturpark Porto Conte bei Alghero statt.
Ja, zum Abschluss probierst du ihr eigenes natives Olivenöl.
Dein Besuch umfasst eine einstündige geführte Verkostung im Naturpark Porto Conte bei Alghero mit fünf sardischen Weinen, kombiniert mit drei Pecorino-Käsesorten und traditioneller Wurst. Zum Abschluss gibt es hausgemachtes natives Olivenöl. Kinder unter 16 Jahren sind nicht erlaubt, aber alle Bereiche sind barrierefrei.
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