Direkt vom Kreuzfahrtschiff starten Sie in einen Tag voller heiliger Orte: die Verkündigungskirche in Nazareth, die antiken Ruinen von Kapernaum am See Genezareth und die Taufstelle Yardenit am Jordan. Mit einer lokalen Reiseleiterin, die kleine Momente und Geschichten teilt, die Sie online nicht finden, schmecken Sie frisches Brot in Nazareth und spüren Geschichte unter den Fingern – bevor Sie bei Einbruch der Dämmerung zurück zum Hafen Haifa fahren.
Mit der Kaffeetasse in der Hand sah ich, wie unsere Reiseleiterin uns zum Van winkte, der direkt vor dem Hafen von Haifa wartete. Die Luft war frisch und salzig, etwas windiger als gedacht. Jemand hinter mir zeigte auf die Baha’i-Gärten, die den Hügel hinaufglitzerten – ehrlich gesagt sahen sie von hier fast unwirklich aus. Noch halb verschlafen stiegen wir ein und machten uns auf den Weg nach Nazareth. Unsere Reiseleiterin (Miriam, glaube ich – sie hatte diese geduldige Art, alles zu erklären) begann schon vor der Ankunft, spannende Geschichten über die Stadt zu erzählen. Ich ertappte mich dabei, wie ich mehr auf die vorbeiziehenden Olivenhaine starrte als zuzuhören. So viel Grün lenkt eben ab.
Der Eintritt in die Verkündigungskirche war überraschend eindrucksvoll. Der kühle Stein unter meiner Hand – ich berührte ihn fast automatisch, wohl weil es alle taten. Leise Stimmen hallten durch das Kirchenschiff, manche in Sprachen, die ich nicht kannte. Miriam zeigte auf ein Mosaik aus Japan; sie sagte, jedes Land habe eines geschickt. Das blieb mir im Kopf. Danach schlenderten wir durch die Straßen von Nazareth, vorbei an Bäckereien, aus denen warme Brote dufteten – der Geruch ließ mir das Wasser im Mund zusammenlaufen – bevor es weiter ging Richtung Galiläa.
Der See Genezareth ist kleiner, als ich erwartet hatte, aber das Licht, das auf dem Wasser tanzte, ließ mich trotzdem winzig fühlen. Wir machten Halt in Kapernaum – alte Steine, Palmen, überall Geschichte, die aus dem Boden lugte. In Tabgha, wo Jesus angeblich Tausende mit Brot und Fischen speiste, erzählte Miriam, wie die Einheimischen noch heute von Wundern sprechen, als wären sie Alltag. Mittagessen war nicht inklusive, aber jemand teilte Datteln von einem Straßenstand – süß und klebrig, genau das Richtige nach so viel Laufen.
Bei Yardenit am Jordan hatte ich nicht viel erwartet, doch als ich sah, wie eine Gruppe leise ins Wasser ging und manche dabei sangen, bekam ich Gänsehaut. Es ist merkwürdig, wie etwas so Alltägliches plötzlich bedeutungsvoll wirkt, wenn man weit weg von zuhause ist. Auf der Rückfahrt nach Haifa kamen wir an einem Kibbuz vorbei – wenn Zeit bleibt, kann man dort anhalten, an diesem Tag hat es leider nicht geklappt. Das Mosaik in Nazareth geht mir bis heute nicht aus dem Kopf; vielleicht, weil es sich anfühlte, als hätte jeder hier etwas hinterlassen.
Ja, die Abholung und Rückfahrt am Kreuzfahrthafen Haifa sind für Kreuzfahrtgäste inklusive.
Die Tour führt nach Nazareth (inklusive Verkündigungskirche), zu den Ruinen von Kapernaum, Tabgha (Ort des Brot-und-Fische-Wunders), zur Taufstelle Yardenit am Jordan sowie zu Panoramablicken über Galiläa.
Es handelt sich um eine Ganztagestour, die auf Kreuzfahrtschiffe abgestimmt ist; die genaue Dauer hängt von Verkehr und Zeitplan ab.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; Sie haben aber Zeit, vor Ort etwas zu kaufen.
Die Tour ist für die meisten Fitnesslevel geeignet, jedoch nicht empfohlen für Reisende mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Ein Besuch eines Kibbuz ist möglich, wenn die Zeit es erlaubt, kann aber nicht garantiert werden.
Ja, Babys können im Kinderwagen mitfahren; spezielle Babysitze sind auf Anfrage verfügbar.
Bequeme Schuhe, Sonnenbrille, Sonnenhut und Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt, besonders für die Kirchenbesuche.
Ihr Tag umfasst die direkte Abholung und Rückfahrt am Kreuzfahrthafen Haifa, die Fahrt im klimatisierten Minivan zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Nazareth und Galiläa sowie die Begleitung durch eine lizenzierte Expertin, die Ihnen an jedem Stopp spannende lokale Hintergründe erzählt – so können Sie sich ganz auf die Erlebnisse konzentrieren, ohne sich um die Organisation zu kümmern.


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