Mit einem lokalen Fahrer fährst du von Ubud oder deinem Hotel zum berühmten Tor des Lempuyang Tempels, schlenderst durch den Tirta Gangga Wassergarten mit seinen Koi-Teichen und Trittsteinen. Nach dem Mittagessen genießt du die Aussicht vom Asah Hill und entspannst am ruhigen Virgin Beach – ein Tag voller kleiner Überraschungen und echter Bali-Momente.
Kaum hatten wir Ubud verlassen, drehte sich unser Fahrer Wayan um und grinste: „Willst du Musik oder lieber nur das Geräusch der Straße?“ Ehrlich gesagt war ich noch halb im Schlaf, doch die Morgenluft roch nach nassem Reisfeld und Räucherstäbchen. Die Fahrt zum Lempuyang Tempel dauert länger als gedacht (gut zwei Stunden vom Zentrum Balis), aber die Zeit verfliegt, wenn man den Rollern zusieht und Wayans Geschichten über die Opfergaben seiner Großmutter lauscht. Bevor wir überhaupt fragen konnten, reichte er uns Wasserflaschen – eine kleine Geste, die viel bedeutet.
Der Lempuyang Tempel selbst… na klar, alle wollen das Foto am berühmten „Tor“ machen. Wir warteten geduldig und hofften auf Wolkenlücken (die kamen leider nicht), aber ehrlich gesagt gefiel mir das Herumstreifen auf den Stufen viel besser. Ein leichter Wind trug Frangipani-Blüten über die Steine. Wayan zeigte uns, wie man den Sarong richtig bindet – er lachte herzlich, als meiner auf halbem Weg abrutschte. Danach fuhren wir die kurvigen Straßen hinunter zum Tirta Gangga Wassergarten. Viel ruhiger als erwartet; überall bunte Koi-Fische und Kinder, die kichernd von Stein zu Stein sprangen. Die Luft roch leicht süßlich und moosig. Ich tauchte die Hand ins Wasser – einfach weil ich konnte.
Mittagessen gab’s irgendwo am Straßenrand – nichts Besonderes, gegrilltes Hühnchen mit Sambal, das mir fast die Sinne raubte (Wayan meinte „nicht scharf“, aber ich glaube, er kennt keine milde Schärfe). Danach hielten wir am Asah Hill, von wo aus sich ein spektakulärer Blick auf die Küste Ost-Balis öffnete – das Meer schimmerte elektrisierend blau unter einem wechselhaften Himmel. Zum Abschluss ging’s zur Virgin Beach: weißer Sand, kaum andere Menschen außer ein paar Einheimischen, die Netze flickten. Das Meer war lauter als erwartet. Wir saßen einfach eine Weile da, die Zehen im kühlen Sand vergraben, und redeten kaum. Manchmal braucht es nicht mehr.
Der Ausflug dauert in der Regel 8-10 Stunden, inklusive aller Stopps von Abholung bis Rückfahrt.
Ja, Parkgebühren und Eintritt (inklusive obligatorischem Sarong) sind in der Buchung enthalten.
Ja, dein erfahrener lokaler Fahrer begleitet dich den ganzen Tag als Guide.
Nein, Mittagessen ist nicht inklusive, aber dein Fahrer kennt gute lokale Restaurants entlang der Strecke.
Ja, der Ablauf ist flexibel – sag deinem Fahrer einfach Bescheid, wenn du Stopps oder Zeiten ändern möchtest.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind überall auf Bali inklusive.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels machbar, aber wegen einiger Treppen an den Tempeln nicht ideal für Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen.
Beim Betreten von Tempeln wie Lempuyang musst du einen Sarong tragen (wird gestellt); bequeme Schuhe sind ebenfalls empfehlenswert.
Dein Tag beinhaltet privaten Transport in einem klimatisierten Fahrzeug mit erfahrenem Fahrer-Guide, Abholung und Rückfahrt vom Hotel überall auf Bali, Wasserflaschen unterwegs, Parkgebühren an allen Stopps, Express-Mautstraßen bei Bedarf sowie die Nutzung eines Sarongs für Tempelbesuche – du musst also keinen eigenen mitbringen.


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