Du fährst mit nur fünf weiteren Gästen durch Bergdörfer an Kretas Nordküste im Land Rover, wanderst durch wilde Kräuter zum Richtis Wasserfall, schwimmst dort im klaren Wasser, probierst frisch gepresstes Olivenöl in einer Familienmühle und stehst neben einem Olivenbaum, der älter ist als viele Legenden. Dieser Tagesausflug ab Agios Nikolaos oder Elounda bringt dich ganz nah an das echte kretische Leben – manchmal mit schlammigen Schuhen inklusive.
Dein Tag startet mit der Abholung am Hotel oder Treffpunkt bei Agios Nikolaos oder Elounda, alle Eintrittsgelder sind inklusive, ebenso Flaschenwasser während der Fahrt, ein traditionelles kretisches Mittagessen (vegetarisch auf Anfrage), Verkostungen von frischem Olivenöl in einer Familienmühle – und Zeit zum Schwimmen am Richtis Wasserfall, bevor es im klimatisierten Land Rover zurückgeht.
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Ich hatte nicht erwartet, dass die Wanderung zum Richtis Wasserfall so… üppig sein würde. Überall wuchsen wilde Kräuter – minzige Düfte mischten sich mit feuchtem Stein. An einer Stelle rutschten meine Schuhe auf Moos ein bisschen weg, und Manolis zwinkerte nur: „Kreta hält dich wach.“ Das Wasser am Fuße des Wasserfalls war eiskalt, aber so klar, dass man jeden Kiesel sehen konnte. Ich sprang trotzdem rein (nur für ein paar Sekunden bereut), dann ließ ich mich treiben und lauschte dem Lachen, das von den Felsen widerhallte. Das Mittagessen danach war einfach – Brot, Tomaten, lokaler Käse – und schmeckte irgendwie besser, weil meine Haare noch vom Schwimmen nass waren.
Azoria fühlte sich an wie ein Geheimtipp – nur niedrige Steine und Wind, verstreute Werkzeuge von Archäologen. Es gibt keine Absperrungen oder Touristenmassen; man kann hier direkt in die Geschichte eintauchen. Auf der Rückfahrt ließen wir die Fenster am Voulisma Strand runter und wurden von salziger Meeresluft getroffen. Der letzte Halt war eine familiengeführte Olivenölmühle, wo Maria uns kleine Gläser zum Probieren einschenkte. Sie zeigte uns, wie sie die Oliven noch auf traditionelle Weise pressen, und reichte mir Brot, das sie in das Öl tauchte, das im Nachmittagslicht fast golden schimmerte. Li lachte, als ich versuchte, „efcharistó“ richtig auszusprechen – wahrscheinlich habe ich es verhauen, aber sie lächelte trotzdem.
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