Mit dem Segway gleitest du durch das antike Athen, begleitet von einer sympathischen lokalen Guide. Halt für Fotos an Pnyka-Hügel und Areopag mit weitem Blick auf die Akropolis. Erfahre spannende Geschichten über Kerameikos’ Werkstätten und lebhafte Momente an der Antiken Agora – und das alles ohne müde Füße. Überraschend spaßig und verbindet dich auf besondere Weise mit diesen alten Steinen.
Ich geb’s zu: Am Anfang war ich echt nervös wegen des Segways. Das letzte Mal, dass ich auf etwas mit Rädern stand, war ein wackeliges Fahrrad in Berlin. Aber hier in Athen grinste unsere Guide Maria nur und meinte: „Keine Sorge – nach fünf Minuten fühlst du dich wie ein echter Athener.“ Sie hatte recht. Es ist irgendwie befreiend, über die alten Steinwege zu gleiten, während die Luft nach Kiefern und Straßenessen duftet (irgendjemand in der Nähe grillte Souvlaki – da knurrte mir prompt der Magen viel zu früh).
Wir sausten am Herakleidon Museum vorbei – reingegangen sind wir nicht, aber Maria zeigte uns die Säulen und erzählte, dass dort früher Kunst-Workshops stattfanden. Dann machten wir Halt am Pnyka-Hügel für den klassischen Blick auf die Akropolis. Ob es am Licht lag oder einfach daran, mal über dem Stadtlärm zu sein – dort oben fühlte es sich seltsam friedlich an. An der Stoa des Attalos in der Antiken Agora versuchten wir alle, unsere Segways für ein Gruppenfoto zu ordnen; ich hätte fast mein Gefährt umgeschmissen, aber das war egal. Die Leute winkten uns zu – Athener scheinen Touristen, die ungewöhnliche Sachen machen, gewohnt zu sein.
Das Beste daran? Keine müden Füße. Wir legten richtig Strecke zurück – die Ausgrabungsstätte Kerameikos (Maria erklärte die alten Töpferwerkstätten), den Areopag, wo Paulus wohl seine berühmte Rede hielt... Es ist schon komisch, an Orten zu stehen, die man sonst nur aus Geschichtsbüchern kennt. Das Odeon des Herodes Atticus wirkte von außen riesig; Maria sagte, dort finden jeden Sommer Konzerte statt. Da bekommt man direkt Lust, nochmal wiederzukommen.
Am Ende waren meine Beine fit, aber mein Kopf drehte sich ein bisschen von all den Geschichten (und vielleicht auch vom Versuch, „Areopagus“ auszusprechen – das habe ich definitiv verhauen). Wenn du wenig Zeit hast oder keine Lust, Athens Hügel zu Fuß zu erkunden, ist diese Segway-Tour durch das antike Athen wirklich perfekt. Ich denke immer noch an den Blick über die Dächer – wie schnell eine Stadt vertraut wirken kann, wenn man durch sie rollt statt zu laufen.
Ja, Anfänger sind willkommen – die Guide gibt vorab eine Einführung.
Nein, bei dieser Tour betritt man keine archäologischen Stätten.
Das Mindestalter ist 12 Jahre, unter 18 nur in Begleitung eines Erwachsenen.
Die Tour beginnt und endet in einem Büro nahe dem Akropolis-Museum.
Ja, alle Teilnehmer bekommen einen Helm.
In wenigen Stunden werden mehrere wichtige Sehenswürdigkeiten besucht.
Ja, es wird während der Fahrt Wasser bereitgestellt.
Nein, für Schwangere ist die Tour nicht empfohlen.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung eines Segways mit Helm, Wasserflasche unterwegs und eine freundliche Begleitung, die dich vom Akropolis-Museum durch antike Hügel und lebendige Viertel führt, bevor ihr zum Ausgangspunkt zurückkehrt.


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