Erkunde Athen nach Einbruch der Dunkelheit mit einem lokalen Guide, der jede Abkürzung und Geschichte kennt. Genieße frisch gegrilltes Souvlaki, probiere fünf griechische Weine mit Käse, ein klassisches Abendessen mit traditionellen Getränken und zum Abschluss ein leckeres Gelato am Syntagma-Platz – alles inklusive. Freu dich auf neue Geschmackserlebnisse, viel Spaß und eine Stadt, die nach Sonnenuntergang lebendig und herzlich zugleich ist.
Die Tour beginnt am Syntagma-Platz im Herzen Athens.
Ja, du probierst fünf verschiedene griechische Weinsorten während der Tour.
Ja, auf Wunsch kannst du bei der Buchung vegetarische Alternativen bekommen.
Die Wege sind kurz; die meisten Stopps liegen zentral in Stadtteilen wie Syntagma und Monastiraki.
Das Erlebnis umfasst ein komplettes Abendessen plus mehrere Verkostungen im Laufe des Abends.
Ja, Kinder sind willkommen, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet werden; Alkohol wird nur an Gäste ab 18 Jahren ausgeschenkt.
Nein, ein Abholservice ist nicht enthalten; der Treffpunkt ist am Syntagma-Platz.
Der Preis beinhaltet alle Steuern, alle Verkostungen (ausreichend für ein Abendessen), die Weinprobe, traditionelle Spirituosen, den Service des Guides sowie Besuche in drei Lokalen und einer Weinbar.
Dein Abend umfasst alle griechischen Spezialitäten und Verkostungen (mehr als genug für ein Abendessen), fünf lokale Weine mit passendem Käse während der Weinprobe, traditionelle Spirituosen wie Ouzo oder Tsipouro zum Essen und zum Abschluss ein Gelato am Syntagma-Platz – alles begleitet von einem hervorragenden lokalen Foodie-Guide, der Gerichte bei Bedarf auch vegetarisch anpasst.
Unsere kulinarische Nacht-Tour in Athen startete direkt am Syntagma-Platz, unter den hellen Lichtern, wo das Parlamentsgebäude im Abendlicht leicht gelblich schimmert. Unsere Guide Eleni winkte uns zu – sie hatte diese lockere Art zu sprechen, die sofort das Gefühl gab, mit einer alten Freundin zum Essen zu treffen, statt eine Tour zu beginnen. Sie zeigte uns eine kleine Bäckerei, aus der der Duft von frisch gebackenem Brot auf die Straße zog. Die Stadt wirkte nachts ganz anders – an manchen Ecken lebhafter, an anderen ruhiger. Immer wieder lenkten mich die fröhlichen Stimmen von Leuten auf den Balkonen über uns ab.
Wir schlenderten weiter zum Agias Irinis Platz – ehrlich gesagt hätte ich den nie allein gefunden – und Eleni fragte, ob wir Hühnchen oder Schwein für unser Souvlaki wollten (oder vegetarisch, was ich super fand). Ich entschied mich für Hühnchen. Das Pita war warm und leicht zäh, dazu gab es eine würzige Sauce, die mir die Finger klebrig machte – und das war mir total egal. Ein Musiker spielte Bouzouki ganz in der Nähe, und die Leute warfen Münzen in seinen offenen Koffer. Alles wirkte lebendig, aber nicht inszeniert. Eleni erzählte, dass ihre Oma etwas Ähnliches mit Lamm machte, und lachte herzlich, als ich versuchte, „Kalamaki“ richtig auszusprechen – klappt bei mir immer noch nicht.
Danach schlenderten wir durch kleine Gassen zurück Richtung Syntagma, wo die Weinprobe auf uns wartete. Wir setzten uns in ein gemütliches Lokal mit Regalen voller Flaschen aus ganz Griechenland – Eleni schenkte fünf verschiedene Weine ein (ich konnte mir am Ende nur zwei Namen merken), jeweils kombiniert mit Käse, der ganz anders schmeckte als bei uns zuhause. Der Weißwein von Santorini war irgendwie frisch und salzig zugleich – mein Favorit, vielleicht weil er perfekt zum Feta passte. Für einen Moment herrschte Stille, alle nippten still vor sich hin, und man hörte das Klirren von Tellern vom Nachbartisch.
Zum Abendessen gab es mehr als genug – ich versuchte, langsam zu essen, aber das klappte nicht. Griechischer Salat mit riesigen Oliven und Tomaten, die nach Sonne schmeckten, dazu Vorspeisen, deren Namen ich nicht aussprechen konnte, die ich aber sofort liebte. Ein kleines Glas Ouzo wurde auch serviert – roch nach Lakritz und brachte mich zum Lachen, weil es auf nüchternen Magen schnell wirkte. Zum Nachtisch gab’s Gelato in einer Sorte, die Eleni empfahl – ich war ehrlich gesagt schon satt, aber glücklich, draußen zu sitzen und die Leute am Syntagma-Platz vorbeigehen zu sehen. Auf dem Rückweg dachte ich immer wieder daran, wie viel entspannter Athen nachts wirkt als tagsüber im Trubel.
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