Verlass Batumi für einen Tag und tauch ein in frische Bergluft und echte adscharische Aromen: Wandere zu Wasserfällen, überquere alte Brücken, genieße ein Mittagessen mit regionalem Wein und lausche Folklore, die von Steinwänden widerhallt. Hier geht es weniger ums Anschauen, sondern ums Fühlen – auch wenn nur für einen Nachmittag.
Schon auf der kurvigen Bergstraße wurde mir klar, wie viel frischer die Luft hier im Vergleich zu Batumi war – nicht nur kühler, sondern irgendwie auch klarer. Unser Guide Levan zeigte uns kleine Stände am Straßenrand, die Honig verkauften (er schwört auf den Kastanienhonig), und bei jeder Pause roch ich etwas Süßes in der Luft. Unser erster Halt war der Makhuntseti-Wasserfall – man hörte ihn schon, bevor man ihn sah, ein tiefes Grollen, das lauter wurde, je vorsichtiger wir über die feuchten Steine gingen. Ich hatte keine genaue Vorstellung, aber der Sprühnebel auf meinem Gesicht war ehrlich gesagt erfrischender als jede Meeresbrise.
Danach schlenderten wir zur Königin-Tamar-Brücke. Sie ist älter als alles, worauf ich je gestanden habe – aus dem 14. Jahrhundert – und Levan erzählte uns eine Geschichte von Liebenden, die sich dort heimlich trafen. Die Steine waren von der Sonne warm, aber rau unter meiner Hand. Dann ging es weiter zum Mirveti-Wasserfall. Um dorthin zu gelangen, mussten wir eine wackelige Hängebrücke überqueren (ich versuchte, nicht nach unten zu schauen) und durch ein Dorf laufen, wo uns eine alte Frau aus ihrem Garten zuwinkte. Der Weg roch leicht nach Holzrauch und wildem Minzduft. Wir lachten, als jemandem der Hut in einen Busch flog – so ein entspanntes, echtes Moment.
Mittagessen gab es in einem kleinen Restaurant, versteckt zwischen Bäumen, mit Tischen draußen. Sie brachten Khachapuri, so heiß, dass mir fast die Zunge verbrannte (aber das war es wert), dazu Wein, der viel kräftiger schmeckte als zuhause. Es gab auch Musik – eine Gruppe Einheimischer sang und spielte etwas, das wie eine Laute klang. Einer zog mich zum Tanzen hoch, und wahrscheinlich sah ich dabei ziemlich unbeholfen aus, aber das störte niemanden. Das Ganze fühlte sich weniger wie eine Tour an, sondern eher wie eine Einladung zu einem entspannten Wochenende bei Freunden.
Der letzte Halt war ein altes Gebäude, das früher eine Moschee war und jetzt ein ethnografisches Museum in Zemo Chkhutuneti ist – drinnen viel geschnitztes Holz und verblasste Fotos. Ich dachte daran, wie viele Schichten hier zusammenkommen: türkische Einflüsse, georgischer Stolz, Geschichten, die sich übereinanderlegen wie Farbschichten. Auf der Rückfahrt nach Batumi, mit offenen Fenstern und dem Duft der Berge im Haar, summte ich die Lieder noch tagelang im Kopf nach.
Die Tour dauert einen Tag mit mehreren Stopps bei Wasserfällen, Brücken, Mittagessen und Museumsbesuch, bevor es zurück nach Batumi geht.
Ja, das Mittagessen in einem lokalen Restaurant mit adscharischer Küche und Wein ist im Preis enthalten.
Ja, ein englischsprachiger Guide begleitet dich während der gesamten Tour.
Du besuchst den Makhuntseti-Wasserfall, die Königin-Tamar-Brücke, den Mirveti-Wasserfall (nach Überquerung einer Hängebrücke), ein ethnografisches Museum und genießt Mittagessen mit Folklore-Musik.
Ja, der Transport erfolgt in einem klimatisierten Fahrzeug ab Batumi.
Babys sind willkommen, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; es sind einige Spaziergänge zu den Wasserfällen nötig.
Ja, Assistenztiere sind auf der Tour erlaubt.
Dein Tag beginnt mit Abholung in einem klimatisierten Fahrzeug in Batumi und einem englischsprachigen Guide; Besuche der Wasserfälle Makhuntseti und Mirveti (inklusive Brückenüberquerungen), Eintritt ins ethnografische Museum in Zemo Chkhutuneti; dazu ein herzhaftes georgisches Mittagessen mit regionalem Wein und Live-Folklore-Musik, bevor du erfrischt von der Bergluft zurückkehrst.


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