Auf dem Segway gleitest du mit einem lokalen Guide durch Paris, siehst Highlights wie Les Invalides, Grand Palais, Place de la Concorde und endest am Eiffelturm. Freu dich auf spontane Lacher, echte Geschichten zu den Denkmälern und Momente, die Paris nahbar machen – mit Stadtgerüchen und Musik im Hintergrund, nicht nur Postkarten-Idylle.
Ich gebe zu, am Anfang war ich etwas nervös wegen des Segways. Mein Gleichgewicht ist nicht gerade olympiareif, aber unsere Guide Camille lächelte nur und meinte: „Keine Sorge, das hast du in zwei Minuten raus.“ Sie hatte recht – nach ein paar wackeligen Runden bei Les Invalides (und einem versehentlichen Piepton) spürte ich dieses seltsame Gefühl aus Freiheit und leichter Peinlichkeit, das nur ein Segway erzeugen kann. Es ist schon ein besonderes Gefühl, an der Seine entlangzufahren, den Wind im Gesicht und die Pariser, die kaum von ihren Zigaretten aufsahen – da merkt man schnell, dass es niemanden interessiert, wenn man ein bisschen albern aussieht.
Wir sausten am goldenen Kuppeldach von Les Invalides vorbei – Camille erzählte, dass Napoleon dort begraben liegt, aber ehrlich gesagt war ich eher abgelenkt vom Duft frisch gebackenen Brots, der irgendwo herüberwehte. Als Nächstes kam die Pont Alexandre III, mit all den prunkvollen Laternen und Statuen, die im Morgenlicht glänzten. Ich versuchte, „Petit Palais“ richtig auszusprechen (Li lachte, als ich es auf Mandarin versuchte – ich hab’s wohl gründlich verhauen) und wir machten eine Fotopause. Es ist schon verrückt, wie viel man auf einem Segway schafft; wir waren erst etwa eine halbe Stunde unterwegs und hatten schon mehr gesehen als gestern beim ganzen Herumlaufen.
Der Höhepunkt für mich war der Place de la Concorde – nicht wegen der Geschichte (obwohl Camille spannende Geschichten über Guillotinen und Revolution erzählte, die mir einen Schauer über den Rücken jagten), sondern weil der Platz lebendig wirkte: hupende Taxis, irgendwo leise Akkordeonmusik, überall Tauben. Wir fuhren weiter Richtung Champs-Élysées, schlängelten uns an Touristen und Einheimischen vorbei und rollten schließlich unter dem Schatten des Eiffelturms hindurch. Jeder machte mal ein unbeholfenes Gruppen-Selfie. Die Tour dauerte etwa zwei Stunden, aber irgendwie fühlte es sich gleichzeitig länger und kürzer an – so ist das, wenn man wirklich Spaß hat und nicht nur Sehenswürdigkeiten abhakt.
Ich denke immer noch gern an den letzten Abschnitt am Flussufer zurück – Sonne im Gesicht, Hände kribbelten vom festen Lenken. Wenn du mit dem Gedanken spielst, eine Segway-Tour in Paris zu machen: Mach’s einfach. Auch wenn du albern aussiehst (tust du bestimmt), hier stört das niemanden.
Die Tour dauert insgesamt etwa 2 Stunden.
Du siehst Les Invalides, Pont Alexandre III, Petit Palais, Grand Palais, Place de la Concorde, Bereich Champs-Élysées, Arc de Triomphe (aus der Ferne) und den Eiffelturm.
Ja, Regenjacken, Mützen und Handschuhe werden bei Kälte oder Regen gestellt.
Die Tour findet in kleinen Gruppen mit maximal 8 Teilnehmern statt.
Nein, die Tour startet an einem festgelegten Treffpunkt in Zentrumsnähe.
Ja, der Guide gibt eine Einführung und Anfänger sind herzlich willkommen.
Die Tour ist nicht geeignet für Schwangere oder Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen; Teilnehmer dürfen nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen.
Nein, während der 2-stündigen Segway-Tour sind keine Mahlzeiten enthalten.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung eines Segways mit Helm sowie bei Bedarf Regen- oder warme Kleidung; begleitet von einem lokalen Guide, der unterwegs spannende Geschichten zu Paris-Highlights wie Les Invalides und Grand Palais erzählt – alles in einer entspannten kleinen Gruppe, in der man sich auch mal gemeinsam amüsieren kann.


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