Erkunde Marseilles Künstlerviertel bei Sonnenuntergang mit einer lokalen Führung, koste französische Käse, schlürfe Bio-Weine in gemütlichen Kellern und genieße typische Tapas wie Panisse oder Oktopus. Entspanne in lebhaften Kneipen bei einem Pastis mit Einheimischen – voller Lachen, neuer Geschmackserlebnisse und Geschichten, die lange nachklingen.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden.
Ja, alle Verkostungen sind an den Stationen inbegriffen.
Ja, vegetarische Gerichte sind auf Anfrage möglich.
Die Tour führt durch Notre Dame du Mont, das bekannte Künstlerviertel von Marseille.
Ja, Wein und Pastis sind für Gäste ab 18 Jahren inklusive; es gibt auch alkoholfreie Alternativen.
Es gibt mindestens vier Stopps mit Verkostungen während des Abends.
Nein, es gibt keinen Abholservice; Treffpunkt ist im Stadtzentrum.
Ja, Kinder sind willkommen; Babys können im Kinderwagen mitkommen, und Assistenztiere sind erlaubt.
Dein Abend umfasst geführte Verkostungen lokaler Käsesorten in einem traditionellen Laden, zwei Gläser hochwertigen Bio-Weins in einem Weinkeller, saisonale Marseiller Tapas wie Panisse oder Oktopus an mehreren Stationen (reichlich für ein komplettes Essen) sowie klassischen Pastis in einer lebhaften Kneipe – alles begleitet von einem englischsprachigen Guide durch Marseilles lebendiges Künstlerviertel.
Als Erstes fiel mir die bunte Graffiti-Wand rund um Notre Dame du Mont auf. Unsere Guide Lucie winkte uns zu einem winzigen Käseladen, in dem die Luft kühl war und diesen unverwechselbaren, erdigen Duft hatte, den nur echter französischer Käse verströmt. Ich zögerte bei einem Stück cremigen Käses, doch Lucie grinste: „Probier ihn, er schmeckt besser, als er aussieht.“ Und sie hatte recht. Draußen summte das Leben mit Motorrollern und Lachen, das aus offenen Fenstern wehte. Ich dachte immer wieder, wie anders das hier war als das typische Frankreich-Klischee.
Langsam schlenderten wir tiefer ins Viertel, während die Abenddämmerung einsetzte – vorbei an Wandgemälden und kleinen Bars, die ihre Tische auf den Gehweg stellten. Hinter einer abgenutzten blauen Tür versteckte sich ein Weinkeller, wo wir zwei Gläser lokalen Bio-Weins probierten. Lucie erzählte von Marseilles bunter Kulturenmischung. Jemand fragte nach Pastis, und sie lachte nur: „Den bekommst du noch.“ Es fühlte sich alles ganz entspannt an; wir saßen auf unterschiedlichen Hockern und redeten über Fußball und warum Ziegenkäse so… ziegig schmeckt. Dazu gab’s Tapas – Panisse, Oktopus (für die Mutigen, ich nahm welchen), Auberginenkaviar auf knusprigem Brot. Kein Schnickschnack, aber genau richtig für Marseille.
Als wir in einer Kneipe zum letzten Halt ankamen, hatte ich die Zeit völlig vergessen – der Sonnenuntergang schien hier im Sommer ewig zu dauern. Lucie brachte Sardinen („joels“, wie sie sie nannte) und schenkte Pastis aus für alle, die sich trauten. Der Duft nach Lakritz und das Brennen im Hals bringen einen zum Lachen – die Einheimischen machten es ganz locker vor. Dieses Gefühl bleibt: mit Fremden zusammenzusitzen, die plötzlich gar keine Fremden mehr sind, und die Stadt im Abendlicht funkeln zu sehen.
Sichere Bezahlung auf viator.com

Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?