Du fährst von Bordeaux direkt in die sanften Hügel des Médoc, probierst Grand Cru Weine und regionale Spezialitäten auf zwei familiengeführten Weingütern. In kleiner Gruppe mit einer lokalen Führung erwartet dich viel Lachen bei Käseplatten, ehrliche Winzergeschichten und ausreichend Zeit, die Weinberg-Panoramen zu genießen – bevor es entspannt zurück in die Stadt geht.
Die Tour dauert etwa 5 Stunden von Abholung bis Rückfahrt.
Ja, bei einer Verkostung werden lokale Käse und Aufstriche serviert.
Ja, Abholung und Rückfahrt ab Bordeaux Stadtzentrum sind mit klimatisiertem Minivan inklusive.
Du besuchst zwei Weingüter: ein Grand Cru Classé und ein Cru Bourgeois Anwesen.
Die Gruppe ist auf acht Personen begrenzt für ein persönliches Erlebnis.
Kinder ab 12 Jahren sind willkommen, Wein probieren dürfen nur Gäste ab 18.
Leider ist diese Tour nicht rollstuhlgerecht.
Ja, der Treffpunkt in Bordeaux ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Nachmittag umfasst Abholung und Rückfahrt im klimatisierten Minivan ab Bordeaux Stadtzentrum, alle Eintrittsgelder, geführte Touren auf einem Grand Cru Classé Weingut in Margaux oder St Julien sowie einem Cru Bourgeois Weingut – mit insgesamt sechs Verkostungen – plus ein zusätzliches Glas mit lokalen Käse- und Aufstrichplatten, bevor es gemeinsam zurück in die Stadt geht.
Ich hatte Bordeaux immer als Ort für echte Weinprofis im Kopf, aber ehrlich gesagt fühlte sich unsere Nachmittags-Weintour im Médoc eher an wie ein entspanntes Familientreffen. Wir trafen uns direkt vor dem Tourismusbüro in Bordeaux – leicht zu finden – und unsere Gastgeberin Camille empfing uns mit so einer lockeren Herzlichkeit, dass ich ganz vergaß, wie nervös ich wegen meines Weinwissens war. Die Fahrt entlang der Route des Châteaux war fast hypnotisch: endlose Reihen von Reben, Sonnenlicht, das durchs Fenster flackerte, und Camille, die uns zeigte, welches Château zu welcher Familie gehört. Sie scherzte, dass selbst Einheimische manchmal durcheinanderkommen – bei den ganzen Namen kein Wunder.
Der erste Halt war ein Grand Cru Classé Weingut in Margaux. Ich erinnere mich noch an die kühle Luft im Keller – ein Hauch von Eiche und einem erdigen Duft, den ich nicht genau einordnen konnte. Unser Gastgeber schenkte uns Cabernet Sauvignon-Cuvées ein (das Stichwort ist ja „Médoc Wein-Tour“, oder?) und erklärte die Tannine so verständlich, dass ich es tatsächlich kapiert habe. Ich versuchte, mein Glas wie alle anderen zu schwenken und hätte es fast verschüttet – Camille sah mich an und grinste. Es ist irgendwie beruhigend, nicht so tun zu müssen, als wüsste man alles.
Später bei einem Cru Bourgeois Weingut saßen wir an einem rustikalen Holztisch mit Käse und diesen kleinen Aufstrichen, deren Namen ich nicht aussprechen konnte (Li lachte, als ich es auf Französisch versuchte – ich hab’s wohl total verhauen). Das Gespräch sprang zwischen Wein und Geschichten aus dem Médoc hin und her; die Erntezeit soll hier ziemlich wild sein. Das letzte Glas schmeckte mit jedem Bissen Käse anders – schwer zu erklären, aber du wirst verstehen, wenn du selbst dabei bist. Die Rückfahrt nach Bordeaux war still; wahrscheinlich dachte jeder über seinen Lieblingsschluck nach oder ließ den Tag einfach nachklingen. Ich denke immer noch an den Blick über die Weinberge beim Wegfahren – nichts Dramatisches, einfach eine friedliche Stimmung, die hängenbleibt.
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