Auf dieser Tour schlemmt ihr euch durch Bordeauxs beste Boulangerien – von warmen Croissants zum Frühstück über Canelés in versteckten Vierteln bis zu Geschichten hinter jedem Denkmal. Mit einem lokalen Guide entdeckt ihr historische Highlights wie Grosse Cloche und Porte Cailhau, lacht über schwer auszusprechende Gebäcknamen und erlebt die Stadt am Morgen ganz neu.
Ich hätte nicht gedacht, dass der erste Biss so… laut sein würde? Die Kruste vom frischen Baguette in Saint-Seurin knackte regelrecht – ich schwöre, alle schauten rüber, als ich reinbiss. Unsere Guide Camille grinste und meinte, genau daran erkennt man Frische. Wir hatten gerade erst angefangen und meine Hände waren schon voller Mehl und etwas Süßem (ich glaube, ein bisschen Orangenschale von der Brioche). Bordeaux fühlte sich durch diese Bäckereien ganz anders an – nicht wie eine Postkarte, sondern echtes Alltagsleben.
Wir schlenderten von einer Boulangerie zur nächsten, jede in einem ganz anderen Stadtteil. In Chartrons roch es nach Butter und Kaffee, draußen diskutierten ältere Herren leise. Camille erzählte uns von der Grosse Cloche, als wir vorbeikamen – früher läutete sie die Ausgangssperre ein, was heute kaum vorstellbar ist bei all den Studenten, die mit dem Rad vorbeifahren. Zwischendurch gab sie mir ein Canelé (das ich immer noch nicht richtig aussprechen kann), und lachte, als ich es versuchte. Diese karamellisierte Kruste… kein Wunder, dass die Leute davon schwärmen.
Der Tagesausflug drehte sich nicht nur ums Essen (auch wenn man es fast als Frühstück-Mittagessen-Marathon bezeichnen könnte). Wir machten Halt an Orten wie Porte Cailhau und der Basilika Saint-Seurin; Camille erzählte Geschichten zu jedem Ort – mal offizielle Geschichte, mal lokales Klatsch. Ein besonderer Moment war bei der Kathedrale von Bordeaux, als das Licht durch die bunten Glasfenster fiel und es plötzlich ganz still wurde, bis in der Ferne ein Hund bellte. Solche Eindrücke bleiben hängen.
Bei der letzten Boulangerie konnte ich kaum glauben, wie viel wir probiert hatten – Croissants, die überall krümelten, Törtchen so glänzend, dass sie fast unecht wirkten. Zum Abschluss gab’s Kaffee (oder Saft, wer wollte), wir saßen auf einer Bank, während Camille uns ihr Lieblingsgraffiti zeigte. Meine Jeans saßen inzwischen definitiv enger, aber… das war es wert. Manchmal denke ich noch an das erste Knacken in Saint-Seurin zurück.
Während der Tour besucht ihr mehrere preisgekrönte Boulangerien in verschiedenen Stadtteilen.
Ja – im Ticket sind genug Backwaren für Frühstück und Mittagessen sowie ein Getränk nach Wahl enthalten.
Ja, ein Getränk ist inklusive: Kaffee, Tee, Saft, Softdrink oder Wasser – ganz wie du möchtest.
Ja – die Route führt zu Orten wie Grosse Cloche, Porte Cailhau, Basilika Saint-Seurin und der Kathedrale von Bordeaux.
Ja – Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen oder Buggy mitgenommen werden.
Nein – einige Denkmäler werden nur von außen besichtigt; zum Beispiel ist die Flèche Saint Michel wegen Renovierung nicht zugänglich.
Ja – in der Nähe des Start- und Endpunkts gibt es gute Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr.
Dein Tag umfasst geführte Spaziergänge durch Bordeauxs lebendigste Viertel mit Verkostungen in preisgekrönten Boulangerien (wirklich – das reicht für Frühstück und Mittag), plus ein Getränk deiner Wahl. Bei historischen Stopps wie Grosse Cloche und Basilika Saint-Seurin hörst du spannende Geschichten, bevor es zum leckeren Abschluss an einen echten Geheimtipp geht.
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