Du schlenderst durch Bordeauxs Kopfsteinpflaster, probierst Cannelés bei der Saint-André-Kathedrale, verkostest Honig und Charcuterie auf der Rue des Remparts, genießt edle Schokolade am Opernhaus und rundest das Ganze mit regionalen Weinen in einem gemütlichen Keller ab. Freu dich auf Spaß mit der Reiseleiterin, überraschende Aromen und kleine Momente, die lange nachwirken.
Ich hätte nie gedacht, dass mein erster Biss in einen Cannelé in Bordeaux so… zäh sein würde? Unsere Reiseleiterin Camille verteilte sie direkt an der Saint-André-Kathedrale, noch warm aus der Bäckerei. Außen karamellisiert und klebrig, innen weich – fast wie eine zarte Creme. Sie lachte, als ich versuchte, den Namen auszusprechen („kan-nuh-lay?“) und nickte anerkennend. Der Platz war belebt, mit Einheimischen auf Fahrrädern und diesem leisen Glockenklang, den man nur in alten europäischen Städten hört. Irgendwo roch es nach Kaffee – vielleicht deshalb fühlte ich mich schon vor dem Wein so wach.
Auf der Rue des Remparts bogen wir in einen winzigen Laden ab, um Honig zu probieren. Die Besitzerin erklärte uns jede Sorte – Akazie, Kastanie, etwas Blütiges, das ich vergessen habe – und wir durften frisches Brot direkt eintauchen. Für einen Moment herrschte Stille, nur das Kauen und das Bellen eines Hundes draußen waren zu hören. Das war überraschend intim. Später gab es dann herzhafte Charcuterie und Käse, der schmeckte, als käme er direkt vom Bauernhof. Camille erzählte uns von Bordeauxs mittelalterlichen Stadtmauern und zeigte Details an Türen, die mir alleine nie aufgefallen wären.
Als wir am Place de la Comédie ankamen, um Schokolade aus einer der ältesten Confiserien zu probieren, waren meine Füße müde, aber ich fühlte mich leichter als zu Beginn. Die Stadt wirkt großartig, aber nicht protzig – überall Geschichte, aber auch eine entspannte Atmosphäre. Zum Abschluss gingen wir in einen lokalen Weinkeller für eine großzügige Verkostung; ehrlich gesagt verlor ich irgendwann den Überblick, welches Glas was war. Jemand fragte, ob Hunde wirklich mitkommen dürfen (dürfen sie), was mich wünschte, meinen eigenen dabei zu haben. Ich denke immer noch an den Blick aus dem Public Garden zurück – wie das Licht am Ende durch die Bäume fiel.
Die Tour dauert etwa 3,5 Stunden und umfasst rund 3 Kilometer zu Fuß.
Ja, vegetarische und glutenfreie Varianten sind auf Anfrage möglich.
Ja, Kinder sind bei dieser Bordeaux Food Tour herzlich willkommen.
Ja, regionale Weine werden bei einer Verkostung im lokalen Weinkeller angeboten.
Ja, Hunde dürfen gerne mitkommen.
Nein, der Treffpunkt ist zentral in Bordeaux, ein Abholservice vom Hotel ist nicht vorgesehen.
Du besuchst unter anderem Pey Berland Platz, Saint-André-Kathedrale, Hôtel de Ville, Rue des Remparts, Place de la Comédie und den Public Garden von Bordeaux.
Ja, alle Wege und Oberflächen sind rollstuhlgerecht.
Im Preis enthalten sind alle Verkostungen – berühmte Cannelés bei der Saint-André-Kathedrale, edle Schokolade nahe der Place de la Comédie, frisch gebackenes Brot mit Honig auf der Rue des Remparts sowie regionale Weine, Käse und Charcuterie in einem lokalen Weinkeller. Danach schlenderst du entspannt durch Bordeauxs elegante Straßen.


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