Steigen Sie an der Tower Bridge in ein Elektroboot für eine entspannte 40-minütige Themsefahrt mit Live-Kommentar – erwarten Sie spannende Geschichten über St Paul’s Cathedral und Shakespeares Globe. Gleiten Sie an Big Ben und dem London Eye vorbei, mit garantiertem Sitzplatz und Panoramablick. Sie werden London danach mit anderen Augen sehen.
Das Erste, was mir auffiel, war das leise Summen – oder besser gesagt, das Fehlen davon. Gerade waren wir an der Tower Bridge Quay in dieses elegante Elektroboot gestiegen, und es fühlte sich im Vergleich zu anderen Flussfahrten unglaublich ruhig an (kein Dieselgestank, was echt angenehm war). Unser Guide Sam begrüßte uns mit trockenem Londoner Humor: „Keine Sorge, wir lassen euch nicht über die Planke gehen, wenn ihr zu spät seid.“ Die Sitze waren bequem, und in der Luft lag ein leichter Hauch von Flusswasser gemischt mit Kaffee aus der Thermoskanne eines Mitfahrers.
Als wir uns vom Tower of London entfernten – der vom Wasser aus wirklich noch beeindruckender wirkt – erzählte Sam, wie viele Rollen diese Festung schon gespielt hat: Palast, Gefängnis, Heimat der Kronjuwelen. Ich erhaschte einen Blick auf die HMS Belfast, die ganz in Stahlgrau und voller Geschichte neben uns trieb. Unter der Tower Bridge hindurchzufahren war fast unwirklich; für einen Moment dachte ich an all die Menschen, die sie über die Jahrhunderte passiert haben. Die Glasfassade des Shard fing das Sonnenlicht ein und warf es in funkelnden Blitzen zurück. Hinter mir flüsterte jemand, die Kuppel von St Paul’s sei ihr Lieblingsblick in London. Kann ich gut verstehen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich auf einer Flussrundfahrt so viel lachen würde – der Kommentar stammte nämlich von einem der Macher der BBC-Serie „Ghosts“ (Sam verriet das mit einem Grinsen). Es gab kleine Geschichten über Shakespeares Globe und wie Frauen im Zweiten Weltkrieg die Waterloo Bridge gebaut haben (sie nennen sie „die Damenbrücke“ – das war mir neu). Wir glitten an der Tate Modern vorbei, und plötzlich tauchte Big Ben zwischen den Häusern auf; wenn man genau hinhörte, konnte man seine Glockenschläge über das Wasser hören. Die ganze Stadt schien für diese 40 Minuten langsamer zu werden.
Als wir zurück zur Tower Bridge Quay fuhren, wurde mir klar, wie anders alles von hier aussah – vertraute Wahrzeichen, aber aus ungewohnten Perspektiven oder im Wasser gespiegelt. Das Wetter war nicht perfekt (ein bisschen grau), aber genau das machte London irgendwie noch echter. Ich denke immer noch an diese seltsame Ruhe, als wir ausstiegen – als wären wir für eine Weile in eine leisere Version der Stadt eingetaucht.
Die Rundfahrt dauert etwa 40 Minuten.
Die Tour startet an der Tower Bridge Quay im Zentrum Londons.
Ja, erfahrene Guides bieten während der Fahrt einen Live-Kommentar.
Ja, jeder Gast hat einen garantierten Sitzplatz an Bord.
Ja, alle Bereiche sind rollstuhlgerecht, inklusive der Anfahrtsmöglichkeiten.
Sie sehen u.a. Tower of London, Tower Bridge, St Paul’s Cathedral, HMS Belfast, Tate Modern, Shakespeares Globe, Big Ben und London Eye.
Ja, die Tour wird mit dem ersten elektrischen Sightseeing-Boot Großbritanniens durchgeführt.
Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitfahren; auch Assistenztiere sind erlaubt.
Ihr Tag beinhaltet einen garantierten Sitzplatz auf einem elektrischen Sightseeing-Boot ab Tower Bridge Quay. Ein erfahrener Guide begleitet Sie mit Live-Kommentar, während Sie berühmte Sehenswürdigkeiten wie St Paul’s Cathedral und Big Ben passieren. Innen- und Außendecks bieten während der 40-minütigen Rundfahrt auf der Themse beste Aussichten, bevor Sie zum Ausgangspunkt zurückkehren.


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