Erkunde Quitos koloniales Herz mit einem lokalen Guide, der jede Abkürzung und Geschichte kennt, genieße echte ecuadorianische Schokolade, schwebe mit dem Teleférico über die Stadt und stehe mit einem Fuß auf jeder Hemisphäre am Äquator. Freu dich auf Lachen, Höhenluft und viele kleine Überraschungen.
Ich hätte nie gedacht, dass Quitos Altstadt an einem Wochentag so lebendig wirkt – Schulkinder flitzen zwischen den Ständen, der Duft von frisch gebackenem Brot mischt sich mit Abgasen. Unsere Guide Andrea winkte uns mit einem entspannten Lächeln heran und zeigte uns Details, die ich sonst übersehen hätte: winzige Steingesichter über Türen, ein Mann, der kandierte Feigen aus einem Wagen verkauft. Die Kirche der Gesellschaft Jesu (sie nannte sie „die Goldkirche“, was man sofort versteht, wenn man drinsteht) war fast zu viel für meine Augen – überall Blattgold, aber auch eine solche Stille, dass ich automatisch flüsterte. Ich versuchte „Compañía de Jesús“ richtig auszusprechen, Andrea grinste nur.
Wir schlenderten über die Plaza de la Independencia, wo die Tauben scheinbar mehr Besitzansprüche hatten als die Menschen. Neben dem Carondelet-Palast stritten ein paar ältere Herren leidenschaftlich über Fußball – einer zwinkerte mir zu, als er merkte, dass ich zuhörte. Dann gab’s eine kurze Schokoladenverkostung (ich denke noch immer an die dunkle Schokolade mit Meersalz). Quitos Stadtrundgang steckt voller solcher kleinen Momente, die man in keinem Reiseführer findet. Mittags stiegen wir in den Van zum Teleférico auf den Pichincha – ehrlich gesagt, mir sind auf halber Strecke die Ohren zugegangen und ich fühlte mich ziemlich außer Atem in 4.100 Metern Höhe. Aber wow… die Stadt von oben zu sehen, umgeben von Vulkanen in alle Richtungen – das Bild bleibt für immer.
Nachmittags fuhren wir Richtung Norden zur Mitad del Mundo. Das Intiñan Solar Museum ist gleichzeitig skurril und faszinierend – wie das Wasser auf der einen Seite des Äquators anders wirbelt als auf der anderen, brachte alle zum Lachen (und ließ einen an den Schulwissenschaftlern zweifeln). Unsere Guide erzählte von Kichwa-Traditionen, die mit diesem Ort verbunden sind; ich habe bestimmt jedes Wort falsch wiederholt, aber sie hatte Geduld. Die Sonne schien, es war aber nicht heiß – diese trockene Andenluft, die am späten Nachmittag die Haut spannen lässt.
Die komplette Tour dauert etwa 8 Stunden inklusive aller Stopps.
Der Transport ist privat, prüfe aber vor Buchung, ob dein Hotel im Abholbereich liegt.
Der Teleférico bringt dich bis zum Cruz Loma auf ca. 4.100 Meter.
Das steht nicht explizit dabei; kläre die Details am besten bei der Buchung.
Ein Mittagessen ist nicht erwähnt; nimm am besten Snacks mit oder frag deinen Guide nach Tipps.
Ja, auch Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt und es gibt Babysitze.
Spanisch ist die Hauptsprache; erkundige dich bei der Buchung nach Englisch oder anderen Sprachen.
Dein Tag beinhaltet privaten Transport durch Quito und Umgebung, einen erfahrenen lokalen Guide mit spannenden Geschichten und Fakten sowie für jeden Gast eine Flasche Wasser – so bleibst du beim Erkunden der historischen Gassen und in der dünnen Bergluft bestens versorgt.


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