Probier frische Schokolade direkt aus Ecuadors Natur, bevor du mit einem lokalen Guide durch Guayaquils lebendige Straßen schlenderst. Freu dich auf klebrige Finger beim Schokolade machen, Leguane mitten in der Stadt und spannende Geschichten an jeder Ecke. Abholung vom Hotel und Mittagessen sind inklusive – alles, was du brauchst, ist Neugier und vielleicht ein Sonnenhut.
Wir waren schon halb auf einer holprigen Straße außerhalb von Guayaquil unterwegs, als mir auffiel, wie grün hier alles war – wirklich jede nur denkbare Grünton. Unser Guide Andrés zeigte immer wieder kleine Details, die mir sonst entgangen wären: ein blitzblauer Vogel, der süßere Duft in der Luft, je näher wir der Kakaofarm kamen. Als wir ausstiegen, schlug die Hitze wie eine warme, erdige Wand entgegen – und genau das machte den ersten frischen Kakaoduft umso intensiver. Ich versuchte selbst, eine Kakaofrucht aufzubrechen (so leicht wie Andrés sah das nicht aus) und hatte am Ende klebrige Finger und ein breites Grinsen.
Dass ich tatsächlich Schokolade von Grund auf selbst machen würde, hatte ich nicht erwartet – das ist viel schmutziger, als man denkt. Die Bohnen sind anfangs ziemlich körnig, aber während man sie mahlt, steigt dieser warme, intensive Duft in die Nase und bleibt einfach hängen. Das Mittagessen auf der Farm war optional, aber absolut empfehlenswert; ich denke immer noch an den Hühnereintopf mit Kochbananen. Wer dort nicht isst, kann später in der Stadt auf eigene Faust essen – auch okay, aber direkt neben den Kakaobäumen zu essen, hat einfach etwas Besonderes, das schwer zu beschreiben ist.
Zurück in Guayaquil änderte sich die Stimmung schnell: Plötzlich waren wieder die Geräusche der Stadt da – Hupen, das Lachen der Straßenverkäufer rund um den Seminario Park (auch Iguana Park genannt). Überall liefen echte Leguane herum (einer blinzelte mich an, als gehöre ihm der ganze Platz). Wir schlenderten an der Kathedrale vorbei und dann am Malecon 2000 entlang, wo Familien am Fluss spazieren gingen und alte Männer unter großen schattigen Bäumen Schach spielten. Unser letzter Halt war das Viertel Las Peñas; bunte Häuser, die den Hügel hinaufklettern, und Kinder, die zwischen Wandgemälden herumtollen. Andrés erzählte zu jedem Ort Geschichten, ohne je einstudiert zu wirken. Am späten Nachmittag waren wir zurück im Hotel – müde auf die gute Art, wenn die Schuhe staubig sind, aber der Kopf voller Eindrücke.
Die Tour dauert insgesamt etwa 7 Stunden.
Ja, sowohl Abholung als auch Rückfahrt zum Hotel sind im Preis enthalten.
Ja, du machst die Schokolade von Grund auf selbst auf der Kakaofarm mit.
Du besuchst den Seminario Park (Iguana Park), die Kathedrale, den Malecon 2000 und das Viertel Las Peñas.
Das Mittagessen ist inklusive, wenn du dich für das Essen auf der Kakaofarm entscheidest; ansonsten kannst du in Guayaquil selbst essen.
Ja, Kinder sind willkommen, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet werden; Babys können auf dem Schoß sitzen oder im Kinderwagen mitfahren.
Ein Sonnenhut und Sonnenschutz werden empfohlen; bequeme, legere Kleidung ist ideal.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt mit privatem Transport, Eintritt zu allen besuchten Orten inklusive der Kakaofarm, sowie ein traditionelles Mittagessen, wenn du dich für das Essen auf der Farm entscheidest. Danach geht es mit deinem lokalen Guide zurück in die Stadt zu den Highlights von Guayaquil.


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