Erkunde Cuencas historische Gassen mit einem lokalen Guide, koste exotische Früchte auf lebhaften Märkten, besuche jahrhundertealte Kathedralen und sieh zu, wie Panama-Hüte von Hand geflochten werden – bevor du am Mirador de Turi entspannt über die Stadt blickst. Freu dich auf kleine Überraschungen und ehrliche Momente, die lange im Herzen bleiben.
Dein Tag beinhaltet den Hoteltransfer innerhalb Cuencas, bei Bedarf private Fahrten zwischen den Stopps, Eintritt zu Museen und Kirchen laut Route sowie die Begleitung durch einen zweisprachigen lokalen Experten, der jeden Marktstand und jede Kathedralentür kennt.
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Danach schlängelten wir uns durch den „10 de Agosto“-Markt. Es war laut – Leute riefen Preise auf Spanisch, eine Frau schnitt direkt vor uns eine Papaya auf, damit wir probieren konnten. Elena zeigte auf winzige grüne Früchte (naranjilla?) und lachte, als ich versuchte, das Wort nachzusprechen. Mein Spanisch ist echt ausbaufähig. Dann ging’s weiter zum San Francisco Markt – noch voller, noch mehr Gerüche (ich roch gebratene Kochbananen und etwas Erdiges, das ich bis heute nicht benennen kann). Gleich daneben war der Blumenmarkt; all die Farben dicht gedrängt unter weißen Zelten. Wir machten kurz Halt im Abdon Calderon Park – Kinder jagten Tauben um die Statue – und schauten uns beide Kathedralen an: zuerst „El Sagrario“ (die Alte Kathedrale), die ruhig und ehrwürdig wirkte, dann die Neue Kathedrale mit ihren blauen Kuppeln und dem prunkvollen Altar aus Blattgold. Innen riesig, aber trotzdem irgendwie warm.
Als nächstes stand das Panama-Hut Fabrik-Museum auf dem Plan. Überraschung: Die Hüte kommen gar nicht aus Panama – unsere Guide erzählte, wie sie hier in Ecuador aus Paja Toquilla Fasern geflochten werden. Ich sah einem älteren Herrn zu, wie er die Fasern zwischen den Fingern drehte und Geschichten auf Spanisch erzählte, die ich nur halb verstand (Elena übersetzte ab und zu, meistens schauten wir einfach zu). Manche Hüte waren schlicht, andere knallbunt oder richtig teuer – man sah sofort, welche Wochen Arbeit steckten. Danach fuhren wir am Barranco entlang am Tomebamba-Fluss; Häuser lagen terrassenförmig über dem rauschenden Wasser, Wäsche flatterte wie Fahnen im Wind.
Zum Abschluss ging’s zum Mirador de Turi, während Wolken langsam über die Hügel zogen – Cuenca breitete sich im späten Nachmittagslicht unter uns aus. Da war dieser Moment, in dem alles still wurde, bis auf zwei Hunde, die irgendwo weit entfernt bellten. An diesen Blick denke ich oft zurück, wenn es zuhause mal wieder laut wird.
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