Du wirst aufgeregt und ein bisschen nervös sein, wenn du zum ersten Mal in Curaçaos warmes Meer abtauchst. Mit einem lokalen Guide an deiner Seite und kompletter Ausrüstung lernst du Schritt für Schritt, bevor du in kleinen Gruppen über bunte Riffe gleitest. Freu dich auf Lachen am Strand, neue Skills unter Wasser und dieses besondere Gefühl, wenn du weißt: Das will ich nochmal machen.
Ja, das Erlebnis ist speziell für Anfänger ohne Taucherfahrung konzipiert.
Die Tour ist ein entspannter Halbtagesausflug inklusive Abholung und Rückfahrt.
Ja, die Abholung von deiner Unterkunft in Curaçao ist im Preis enthalten.
Wasserflasche, Snacks und Tauchausrüstung sind dabei; bring nur Badebekleidung und ein Handtuch mit.
Ein komplettes Mittagessen gibt es nicht, aber nach dem Tauchgang werden Snacks serviert.
Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitfahren, tauchen dürfen sie aber nicht.
Die Tour ist nicht geeignet für Schwangere oder Personen mit Rücken- oder Herzproblemen.
Die Gruppen sind klein und oft privat, damit die Guides sich gut um jeden kümmern können.
Dein Tag beginnt mit der Abholung in einem klimatisierten Fahrzeug, freundliche Guides stellen dir die komplette Tauchausrüstung bereit, du bekommst Wasser zum Abkühlen, nach dem Tauchgang gibt es Snacks – alle Gebühren und Steuern sind inklusive, sodass du dich ganz aufs Tauchen und die bunten Fische konzentrieren kannst.
Ich gebe zu, ich war nervös, als der Van vor meinem Gästehaus in Willemstad hielt – vielleicht waren es die typischen Neopren-Anfängernerven. Doch unser Guide Jeroen grinste nur und reichte mir eine Flasche kaltes Wasser, als würden wir uns schon ewig kennen. Die Fahrt zum Tauchplatz dauerte nur etwa 15 Minuten, aber ich verlor den Überblick, weil er ständig spannende Fakten über die Insel erzählte (zum Beispiel warum manche Häuser blau sind – und das hat nicht nur mit Instagram zu tun). Die Luft roch schon vor der Bucht warm und salzig.
Das Ausrüsten am Strand fühlte sich fast zu locker an für so ein großes Erlebnis wie meinen ersten Tauchgang. Jeroen erklärte geduldig jedes Teil der Ausrüstung – ich durfte sogar zweimal an der Maske rumfummeln, ohne dass es ihm was ausmachte. Es war noch ein deutsches Paar dabei; einer von beiden lachte immer wieder nervös, was mir half, meine eigenen zitternden Hände zu beruhigen. Wir übten das Atmen unter Wasser gleich am Rand, wo winzige Fische um unsere Füße flitzten. Es ist schon seltsam, wie still alles wird, sobald der Kopf untertaucht – als hätte jemand die Welt leiser gedreht.
Als wir schließlich zum Riff schwammen, erinnere ich mich, wie ich versehentlich an weichem Korallengestein streifte (man soll ja nicht anfassen, aber es passiert) und wie ein leuchtend blauer Fisch direkt an meinem Gesicht vorbeizischte. Jeroen zeigte auf etwas hinter einem Felsen – später erklärte er, es sei ein junger Kaiserfisch, aber ehrlich gesagt war ich zu sehr damit beschäftigt, nicht wegzutreiben. Danach saßen wir im Schatten, knabberten Snacks und tauschten unsere Eindrücke aus. Stunden später roch mein Haar noch nach Meer – und irgendwie mochte ich das sehr.
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