Du folgst geführten Regenwaldpfaden in La Fortuna, entdeckst mit einem Guide jedes Geräusch und jeden Schatten – Faultiere hoch oben in den Bäumen, Frösche lauschen und dann frischen Kaffee, Schokolade und Zuckerrohr direkt vom Ursprung probieren. Mit viel Spaß bei Sprachübungen und Momenten voller Ruhe zwischen den Bäumen – das bleibt im Herzen.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist unser Guide Daniel, der mitten im Satz stoppte, weil ein Rascheln über uns alle erstarren ließ. Er grinste – „Das ist wahrscheinlich ein Zweifinger-Faultier“, flüsterte er und zeigte durch das grüne Dickicht nach oben. Tatsächlich hing da ein Faultier (buchstäblich), so langsam, dass es fast unecht wirkte. Hinter mir gab jemand ein leises Kichern von sich. Die Luft roch nach feuchten Blättern und etwas Süßem, das ich nicht genau zuordnen konnte – vielleicht das Zuckerrohr, das wir später probieren würden? Es war früh am Tag, aber schon warm, genau diese klebrige Morgenluft, die man in Costa Rica auf der Haut spürt.
Wir schlenderten den Regenwaldpfad entlang, was sich ewig anfühlte, aber wahrscheinlich nur etwas über eine Stunde war. Daniel blieb immer wieder stehen, um uns winzige Frösche zu zeigen – knallblaue – und einmal war er ganz aufgeregt wegen eines Vogels, den ich noch nie gehört hatte (ich glaube, er nannte ihn Motmot?). Er reichte mir das Fernglas, damit ich besser sehen konnte; fast hätte ich es fallen lassen, weil meine Hände von der feuchten Luft oder vielleicht der Aufregung klebrig waren. Es gab diesen Moment, in dem alles still wurde, bis auf das Summen von Insekten und entferntes Donnergrollen – ob es wirklich regnete, weiß ich nicht. Beide Faultierarten, die zwei- und die dreifingerigen, in ihren Bäumen zu sehen, hatte etwas Beruhigendes. Als ob sie ein Geheimnis kannten, das wir nicht hatten.
Nach dem Spaziergang landeten wir an einem offenen Platz, wo auf Tabletts Kaffeebohnen, Kakaofrüchte und Stücke rohen Zuckerrohrs auslagen. Das Probieren machte mehr Spaß als erwartet – vor allem als Daniel versuchte, uns beizubringen, wie man „Chocolate“ auf Spanisch sagt (ich habe es definitiv verhauen). Der frische Kaffee roch erdig und erinnerte mich an die Morgen zu Hause, nur irgendwie intensiver hier. Und die Schokolade… sagen wir mal so: gekaufte Schokolade kommt für mich nicht mehr in Frage. Wir sprachen darüber, wie das Zuckerrohr direkt vor Ort gepresst wird – ich versuchte selbst, die Kurbel zu drehen, gab aber nach ein paar Umdrehungen auf; Daniel lachte und meinte, die meisten machen das so.
Ich denke immer wieder daran, wie entspannt alles an diesem Tag war – nicht nur die Faultiere, sondern auch wir, die wir ohne Eile durch La Fortuna schlenderten. Wenn du einen Tagesausflug von La Fortuna suchst, der Tierwelt mit lokalen Köstlichkeiten verbindet (und ein paar holprige Spanischversuche), dann ist das genau das Richtige.
Die geführte Tour durch die Regenwaldpfade im Sloth Park dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden.
Ja, während der Tour kannst du beide Faultierarten beobachten.
Ja, der Transport ist im Angebot mit inbegriffen.
Du kannst auch bunte Vögel, Frösche (manche sogar giftig) und manchmal Schlangen entlang des Pfades entdecken.
Die Verkostung umfasst costa-ricanischen Kaffee, Schokolade aus lokalen Kakaofrüchten und frisches Zuckerrohr.
Ja, Babys können im Kinderwagen mitgenommen werden und die Tour ist für alle Fitnesslevels machbar.
Ein lokaler Guide begleitet sowohl den Tierbeobachtungsspaziergang als auch die Verkostung.
Dein Tag startet mit Abholung vom Hotel oder nahegelegenen Punkten in La Fortuna, inklusive aller geführten Spaziergänge durch die Sloth Park Pfade mit Teleskopen oder Ferngläsern zur Tierbeobachtung, plus praktische Verkostungen von Kaffee, Schokolade und Zuckerrohr – am Ende kommst du entspannt (und vielleicht ein bisschen klebrig) zurück.


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