Du fährst durch kurvige Bergstraßen von Santiago in die gemütlichen Gassen von Farellones, bevor du das verschneite Valle Nevado erreichst – perfekt zum Skifahren oder einfach zum Genießen der klaren Bergluft. Freu dich auf freundliche Guides, echte Geschichten aus der Region, herzhaftes Essen und die frische Anden-Stille, die man tief spürt.
Farellones liegt etwa 36 km von Santiago entfernt.
Ja, der Transport von deiner Unterkunft in Santiago ist im Preis enthalten.
Ja, Valle Nevado bietet Pisten für alle Levels, auch für Anfänger.
Ein Mittagessen ist nicht ausdrücklich inklusive, aber es gibt Restaurants vor Ort.
Ja, auf Wunsch sind spezielle Babysitze verfügbar.
Nein, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird von der Tour abgeraten.
Die Fahrt dauert je nach Straßenverhältnissen etwa 1 bis 1,5 Stunden.
Du kannst Skifahren, Snowboarden, Wandern und das Dorfleben genießen.
Dein Tag startet mit Abholung direkt am Hotel in Santiago und bequemer Fahrt in die Anden, begleitet von einem erfahrenen Guide, der spannende Geschichten erzählt; Babysitze sind auf Anfrage verfügbar, damit auch Familien problemlos mitkommen können.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Straße aus Santiago so viele Kurven hat – oder vielleicht habe ich einfach unterschätzt, wie nah die Stadt an diesen wilden, weißen Gipfeln liegt. Unser Fahrer Carlos lachte, als ich fragte, ob die Serpentinen nicht irgendwann langweilig werden. „Nicht, wenn du zum ersten Mal Schnee siehst“, sagte er. Er hatte recht; selbst durch das Van-Fenster fühlten sich die Anden fast zu groß an, um sie mit den Augen ganz zu erfassen. Als wir in Farellones ankamen, waren meine Hände eiskalt, aber mein Gesicht tat vom Grinsen weh.
Das Dorf selbst ist klein – Holzhäuser mit blauen Türen, Kinder dick eingepackt, die sich vor einer Bäckerei verfolgten, die nach Zimt und etwas anderem roch, das ich nicht einordnen konnte. Unsere Reiseleiterin Valentina winkte einem alten Mann zu, der Schnee schob, und erzählte von ihrer Kindheit hier. Sie zeigte uns ein Café, in dem sie als Kind Skifahren gelernt hatte (ich bin mir immer noch nicht sicher, ob sie das drinnen oder draußen meinte). Wir schlenderten eine Weile herum; in der Bergluft liegt so eine Stille, die man erst richtig wahrnimmt, wenn man aufhört zu reden.
Valle Nevado war nur noch fünfzehn Minuten entfernt – aber es fühlte sich an wie eine andere Welt. Die Skilifte quietschten über uns, und Leute in bunten Jacken sausten vorbei. Ich probierte zum ersten Mal Snowboarden aus (nicht besonders gut), dann saß ich mit heißer Schokolade da und sah zu, wie Wolken über die Pisten zogen. Das Mittagessen war gemütlich und wärmend – Rindereintopf, knuspriges Brot und viel Gelächter von einem Nachbartisch, an dem jemand ständig seine Gabel fallen ließ. Ich dachte immer wieder: So sollte Winter sein.
Auf der Rückfahrt nach Santiago spielte Carlos alte chilenische Popsongs, und alle dösten ein bisschen oder schauten hinaus auf die Sonne, die hinter den endlosen Bergen unterging. Es ist verrückt, wie schnell man vom Stadtlärm in die Bergstille wechseln kann – diese Ruhe geht mir manchmal noch durch den Kopf.
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