Mit einem lokalen Guide wanderst du durch den Tijuca Forest, vorbei an moosbewachsenen Plantagenruinen, tauchst ein in kühle Wasserfälle mitten im Regenwald. Lachen über neue Wörter, Zeit zum Schwimmen oder Ausruhen – und Momente, in denen die Stadt ganz weit weg scheint, obwohl sie nah ist.
Die Dauer variiert je nach Gruppentempo, umfasst meist drei Wasserfälle und dauert mehrere Stunden im Rahmen des Tagesausflugs ab Rio de Janeiro.
Ja, während der Tour gibt es an bis zu drei Wasserfällen die Möglichkeit zum Schwimmen oder Ausruhen.
Der Eintritt in den Tijuca Nationalpark ist im Tourpreis enthalten.
Die Wanderung erfordert mindestens moderate Fitness und ist nicht empfohlen für Schwangere oder Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen.
Die Tour beinhaltet den Eintritt; öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe verfügbar, falls benötigt.
Dein Tag beinhaltet den Eintritt in den Tijuca Nationalpark und wird von einem lokalen Guide begleitet, der alle versteckten Pfade und Geschichten kennt – bring einfach deine Energie mit (und vielleicht ein Handtuch, wenn du schwimmen möchtest). Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe verfügbar.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist der Duft – feuchte Erde und etwas Süßes, fast wie überreife Früchte, als wir unter das dichte Blätterdach der Tijuca traten. Unser Guide André grinste und zeigte auf ein kleines Äffchen, das flink über uns hinweghuschte. Es war noch früh, aber schon warm, diese typische schwüle Rio-Luft, die einen am liebsten in jeden Bach springen lässt, den man sieht. Von der Tour vom Stadtzentrum in den Tijuca Forest hatte ich gelesen, aber dass es sich so weit weg von der Stadt anfühlt, hätte ich nicht erwartet. Der Wald verschluckt einfach all den Lärm.
Wir starteten gemütlich und machten Halt bei einigen Steinen, die André als Überreste einer alten Kaffeeplantage erklärte – er erzählte, wie das Gebiet vor Jahrhunderten für den Anbau gerodet wurde und sich langsam die Natur alles zurückerobert hat. Überall Moos, sogar auf den zerfallenen Stufen, und ich dachte immer wieder daran, wie ruhig es hier im Vergleich zu Copacabana oder Lapa war. Einmal versuchte jemand aus der Gruppe, „cachoeira“ (Wasserfall) richtig auszusprechen, und alle lachten – auch André. Er hatte diese Art, dass man sich sofort willkommen fühlte.
Den Wasserfall hört man eher, bevor man ihn sieht. Dieses tiefe Rauschen wird immer lauter, je näher man durch das satte Grün kommt. Als wir schließlich den größten Wasserfall (35 Meter hoch) erreichten, zögerte ich kurz, weil das Wasser eiskalt aussah. Aber nach ein paar Sekunden – total lohnenswert. Die Kälte prickelt auf der Haut und für einen Moment vergisst man alles andere. Wir machten auch an zwei kleineren Wasserfällen Halt; manche schwammen nochmal, andere saßen einfach auf den Steinen mit den Füßen im Wasser. Ich denke noch oft an den Blick durch die Bäume beim Abschied – Sonnenstrahlen, die im Nebel glitzern, und dieser frische Duft überall.

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