Begleite Aboriginal Guides durch die rauen Hügel von Arnhem Land und entdecke die uralten Felsmalereien am Injalak Hill. Genieße langsame Wanderungen über roten Stein, Zeit zum Zuhören und Fragenstellen, Mittagessen unter Eukalyptusbäumen (Fliegen inklusive) und einen Besuch im Kunstzentrum, wo Künstler noch heute mit Ocker arbeiten. Kein Hochglanz, aber unvergesslich.
Als ich nach Arnhem Land kam, fiel mir sofort auf, wie sich das Licht veränderte – irgendwie klarer, das Rot der Erde schien zu leuchten. Unser Guide Matthew begrüßte uns mit einem breiten Lächeln und einer Handbewegung, als hätte er schon den ganzen Morgen auf uns gewartet. Niemand wurde gedrängt, als wir aus dem klimatisierten Minivan stiegen, er zeigte nur auf den Injalak Hill und meinte etwas von „in alten Fußspuren wandern“. Ich wusste nicht genau, was mich erwartet – man hört ja von Felskunst-Touren, aber hier konnte man wirklich den Duft von Eukalyptus und Staub riechen. Der Boden unter meinen Stiefeln war uneben, ich stolperte fast über einen losen Stein (Matthew sah mich an und nickte nur – passiert wohl öfter).
Langsam ging es bergauf. Matthew hielt oft an – nicht weil wir außer Atem waren (ich schon, aber das zählt nicht), sondern um uns Ocker-Handabdrücke oder winzige Tierfiguren an den Felsen zu zeigen. Er erzählte, welche Bilder Geschichten aus der Traumzeit erzählen, und manchmal hielten wir einfach inne, lauschten den Vögeln oder genossen den Ausblick über Oenpelli. Als jemand fragte, ob hier noch gemalt wird, lachte er: „Nicht an diesen alten Wänden, aber im Kunstzentrum.“ Unter einem Felsvorsprung mit verblassten Figuren wurde es plötzlich ganz still – man spürte die Jahrtausende förmlich. Gänsehaut pur.
Das Mittagessen war einfach, aber lecker – Sandwiches und Obst unter Eukalyptusbäumen, während die Fliegen versuchten, mitzufeiern (Mückenschutz nicht vergessen!). Jemand teilte selbstgebackenes Damper-Brot aus dem Rucksack, und plötzlich tauschten wir alle Geschichten aus. Auf dem Rückweg zeigte Matthew uns Heilpflanzen, die zwischen den Steinen wuchsen. Ich versuchte, einen Namen nachzusprechen – wahrscheinlich total verhauen – woraufhin er nur noch breiter grinste. Später im Injalak Arts Centre sah ich Künstler, die mit Ocker malten; drinnen roch es leicht rauchig, wie nasser Ton und Tee.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so verbunden fühlen würde. Klingt vielleicht kitschig, aber mit jemandem zu laufen, der hier aufgewachsen ist, machte alles viel echter als jedes Museum. Noch jetzt sehe ich das Panorama vom Injalak Hill vor mir – rote Klippen und endlose grüne Flutebenen – und erinnere mich, wie es für einen Moment ganz still wurde, bevor wieder jemand lachte.
Die Wanderung ist nicht anstrengend, erfordert aber Trittsicherheit wegen unebenem Gelände und Felsen; es gibt keine Wege oder Geländer.
Ja, Abholung und Rückfahrt sind von ausgewählten Hotels in Jabiru inklusive.
Kinder müssen von einem Erwachsenen begleitet werden; für Kinder unter 5 Jahren wird die Tour nicht empfohlen.
Feste Wanderschuhe oder Stiefel, mindestens 1 Liter Wasser, Sonnencreme, Hut, Insektenschutz, leichte Kleidung, Kamera, Fernglas falls vorhanden und Geld für Einkäufe im Kunstzentrum.
Ja, Mittagessen sowie Snacks und Nachmittagstee sind im Preis enthalten.
Ja, es gibt Zeit für einen Besuch im Injalak Arts Centre, wo du Kunstwerke direkt von lokalen Künstlern erwerben kannst.
Ja, alle erforderlichen Eintrittsgebühren sind im Buchungspreis enthalten.
Die Tour wird von lokalen Aboriginal Guides geleitet, die bei Top End Day Tours angestellt sind.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt von ausgewählten Hotels in Jabiru, Transport im klimatisierten Minivan nach Arnhem Land mit allen Nationalparkgebühren; geführte Wanderungen mit lokalen Aboriginal Guides am Injalak Hill; Snacks und Mittagessen im Freien; Nachmittagstee; Besuche der Felskunststätten und des Injalak Arts Centre, Rückkehr am späten Nachmittag.
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