Dein Tag startet mit der Abholung am Hotel in Baku, dann geht’s zu den 40.000 Jahre alten Felszeichnungen von Gobustan. Mit einem sowjetischen Lada fährst du zu den brodelnden Schlammvulkanen, genießt ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant, erkundest den Feuertempel Ateshgah und siehst die Flammen am Yanar Dag tanzen. Diese Mischung aus uraltem Geheimnis und roher Natur bleibt lange im Gedächtnis.
Die Tour dauert etwa 8 bis 9 Stunden inklusive aller Stopps und Fahrzeiten.
Ja, die Abholung von deiner Unterkunft in Baku ist im Preis enthalten.
Die Eintrittsgelder sind inklusive, das Mittagessen zahlst du vor Ort separat im Restaurant.
Wegen der schlechten Straßenbedingungen wird ein Taxi aus sowjetischer Lada-Bauart eingesetzt.
Ja, Babys und Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt, Babys sitzen auf dem Schoß.
Wenn die Bedingungen unsicher sind, wird dieser Teil der Tour ausgelassen oder verschoben bzw. erstattet.
Du besuchst die Felszeichnungen von Gobustan, die Schlammvulkane, den Feuertempel Ateshgah, den brennenden Berg Yanar Dag und die Bibi-Heybat-Moschee.
Ja, die Guides sprechen Englisch oder Russisch, je nach deiner Buchungswahl.
Dein Tag umfasst die Abholung vom Hotel in Baku, Eintrittskarten für alle Hauptattraktionen wie das Gobustan Rock Art Museum und Reservat sowie den Feuertempel Ateshgah und Yanar Dag; Transport im klimatisierten Fahrzeug (plus die holprige Fahrt im klassischen Lada zu den Schlammvulkanen); Begleitung durch einen englisch- oder russischsprachigen Guide; Rückfahrt zum Ausgangspunkt – das Mittagessen zahlst du separat in einem lokalen Restaurant unterwegs.
Ich wachte auf, noch halb träumend von den seltsamen Figuren, die wir in Gobustan in den Stein geritzt gesehen hatten – 6.000 Petroglyphen, erzählte unser Guide Rashad, manche älter als die Pyramiden. Er zeigte auf eine tanzende Gestalt (er nannte sie „Yalli“ – ich hab’s wahrscheinlich falsch ausgesprochen), und ich schwöre, man konnte fast die uralte Musik im Wind hören. Die Felsen fühlten sich kühl an, leicht staubig. Es roch trocken – nach sonnengetrockneter Erde und irgendwie auch metallisch. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich dort so winzig fühlen würde, aber genau so war es.
Die Fahrt zu den Schlammvulkanen war schon ein kleines Abenteuer für sich – Rashad hielt für uns einen alten sowjetischen Lada an, weil der normale Van im Schlamm stecken geblieben wäre. Wir hüpften und lachten, jedes Mal, wenn jemand mit dem Kopf an die Decke stieß. Die Vulkane sahen aus wie blubbernde graue Pfannkuchen; einer spuckte gerade einen kleinen Klumpen aus, als ich zu nah herantrat (meine Schuhe werden nie wieder dieselben sein). Die Luft roch leicht nach Schwefel, aber nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte. Es war still, nur ab und zu ein Platschen und Vogelgezwitscher in der Ferne.
Mittagessen gab’s an einem kleinen Straßenlokal, wo uns niemand hetzte – frisch gebackenes Fladenbrot, rauchiger Kebab, Tee, der aus großer Höhe eingeschenkt wurde, sodass er schäumte. Danach fuhren wir zum Ateshgah Feuertempel, wo Flammen hinter alten Steinbögen flackerten. Rashad erzählte, wie die Zoroastrier hier vor Jahrhunderten das Feuer verehrten, das einfach aus dem Boden quillt. Es ist schon eigenartig, so etwas Altes direkt neben einer modernen Stadt wie Baku zu sehen – überall spürt man die Schichten der Geschichte.
Der letzte Halt war Yanar Dag – der „brennende Berg“. Zuerst sieht er aus wie jeder andere Hügel, doch wenn man näherkommt, spürt man die echte Hitze im Gesicht. Das Feuer lodert entlang eines Erdspalts und brennt einfach weiter – ganz ohne Kabel oder Tricks. Einige Kinder rösteten Marshmallows in der Nähe (ob das erlaubt ist, weiß ich nicht), und ein alter Mann nickte uns schweigend zu. Auf dem Rückweg hielten wir kurz an der Bibi-Heybat-Moschee – die grünen Kacheln leuchteten im späten Sonnenlicht, Menschen kamen und gingen leise zum Gebet.
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