Du radelst durch Buenos Aires’ berühmteste Viertel – San Telmos Tangoecken, La Boca’s bunte Häuser und das Flussufer von Puerto Madero – geführt von einem lokalen Guide. Freu dich auf Mate-Pausen, Lacher über falsche Aussprachen und Momente, in denen die Geschichte der Stadt direkt unter deinen Reifen spürbar wird.
Wir trafen uns am Rand von San Telmo, die Räder standen bereit und unser Guide Martín scherzte schon über den Verkehr in Buenos Aires („Keine Sorge, ich schütze euch mit meinem Körper!“). Die ersten Minuten waren etwas wackelig (ich war lange nicht mehr Fahrrad gefahren), doch die Innenstadt öffnete sich schnell. Die Plaza de Mayo war lauter als gedacht, Kinder jagten Tauben und jemand spielte Gitarre im Schatten. Martín zeigte auf Einschusslöcher an einem alten Haus – sie stammen von Protesten vor Jahrzehnten. So nah an Geschichte hatte ich nicht gerechnet.
Wir schlängelten uns durch die steinernen Straßen von Monserrat und rollten dann nach San Telmo. Ein leichter Duft von Kaffee und etwas Süßem lag in der Luft – vielleicht Churros? Ein Straßenverkäufer winkte uns heran, aber wir fuhren weiter; Martín versprach, später Mate zu servieren. Ich versuchte „Alfajor“ auszusprechen wie er (kläglich gescheitert), worüber er lachte. Das Kopfsteinpflaster klapperte an den Zähnen, passte aber perfekt zum alten Buenos Aires Flair. Wir hielten an der Plaza Dorrego, gerade als ein Paar mitten auf dem Pflaster Tango tanzte – nicht für Touristen, einfach aus Lust.
La Boca traf mich wie eine Farbexplosion – die bunten Häuser am Caminito sind in echt noch viel leuchtender. Kinder spielten Fußball in einer Gasse, während die Eltern aus den Türrahmen zusahen. Wir machten Halt nahe dem La Bombonera Stadion; man hörte jemanden Trommeln üben, der Klang hallte von den Wänden wider. Martín schenkte Mate aus seiner Thermoskanne aus („das echte Zeug“) und reichte Alfajores in Wachspapier. Ob ich Mate mochte? Bitter, aber irgendwie tröstlich nach all dem Radeln.
Die Fahrt entlang von Puerto Madero war ruhiger, der Wind vom Fluss mischte sich mit dem Duft von Grillfleisch aus einer Parrilla. Die Puente de la Mujer wirkte fast zu modern nach all den alten Vierteln – wir lehnten uns kurz an den Lenker und schauten den Booten zu, die vorbeizogen. Meine Beine waren müde, aber ehrlich gesagt wollte ich, dass die Tour noch länger dauert.
Die Tour dauert insgesamt etwa 4 Stunden.
Die Route führt durch San Telmo, La Boca (inklusive Caminito), Puerto Madero, Monserrat und das Stadtzentrum.
Ja, du bekommst traditionellen argentinischen Mate und einen Alfajor als Snack.
Nein, aber grundlegende Fahrpraxis solltest du mitbringen; für absolute Anfänger ist die Tour nicht geeignet.
Ja, die Nutzung eines Fahrrads mit Gangschaltung und Federung sowie ein Helm sind im Preis enthalten.
Das Mindestalter liegt bei 12 Jahren (ca. 1,5 Meter Körpergröße).
Nein, der Treffpunkt ist zentral in Buenos Aires, kein Hoteltransfer.
Die Gruppen sind klein, maximal 6 Personen pro Tour.
Dein Tag beinhaltet ein Fahrrad mit Gangschaltung und Federung, Helm, Wasserflasche für unterwegs sowie traditionellen argentinischen Mate mit Alfajor – alles begleitet von einem englischsprachigen lokalen Guide, der die Viertel bestens kennt.


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