Du reist von Sarande oder Ksamil mit einem lokalen Guide, der Albaniens Geschichte lebendig macht – spüre die alten Steine im Kloster St. Nikolaus, tauche die Hand in das eisige Wasser der Blue Eye Quelle, genieße Kaffee zwischen Gjirokasters alten Dächern und lass dich vom Sonnenuntergang an der Lekursi Burg verzaubern. Ein Tag voller kleiner Überraschungen und echter Momente, die du mit nach Hause nimmst.
Noch mit leicht kalten Händen von der Klimaanlage im Van, suchte ich nach meiner Kamera, als wir in der Nähe von Mesopotam ausstiegen. Unser Guide Arben winkte uns zum Kloster St. Nikolaus – er erzählte Geschichten so, dass man automatisch näher rückte, als würde er ein Geheimnis verraten. Die Steinmauern fühlten sich rau an unter meiner Hand, und irgendwo wehte ein zarter Duft von wilden Kräutern herüber. Ich versuchte, „Mesopotam“ richtig auszusprechen, was eine ältere Frau, die Blumen pflegte, zum Schmunzeln brachte – sie korrigierte mich freundlich mit einem Lächeln. So entspannt hatte ich mich am Morgen nicht erwartet.
Die Fahrt zum Blue Eye war kurz, aber kurvig – Bäume flogen am Fenster vorbei, Sonnenstrahlen blitzten auf dem Wasser. Als wir Syri i Kaltër erreichten, wurde es plötzlich still. Das Wasser ist so klar, dass es fast unwirklich wirkt; man sieht bis in die Tiefe, bis das Blau so dunkel wird, dass es endlos scheint. Arben warf einen Kiesel hinein und scherzte, niemand wisse genau, wie tief es ist – manche Taucher sollen über 50 Meter geschafft haben. Ich tauchte meine Hand ein (eiskalt!) und bereute sofort, kein Handtuch dabei zu haben. Am Ufer lag ein erdiger, moosiger Geruch in der Luft.
Danach ging es nach Gjirokastër – diese steilen Kopfsteinpflasterstraßen sind kein Spaß mit rutschigen Schuhen (das habe ich schnell gelernt). Die Stadt strahlt eine besondere Ruhe aus, unterbrochen von Stimmen der Ladenbesitzer und spielender Kinder, die um die Ecken flitzen. Wir machten Halt in einem kleinen Café; der Besitzer schenkte starken, dicken Kaffee ein, und ich versuchte, mehr über seine Familie zu erfahren, verlor mich aber nach dem „sa vjeç je?“ im Gespräch. Er grinste trotzdem und klopfte mir auf die Schulter. Beim Aufstieg zur Burg dachte ich an all die Zeit, die in diesen Steinen steckt – osmanische Dächer über uns, Wäscheleinen, die im Wind wehten.
Als wir die Lekursi Burg erreichten, tauchte das späte Nachmittagslicht die Bucht von Saranda in warme Farben. Jeder suchte sich einen Platz an der Mauer – manche machten Fotos, andere saßen einfach still und beobachteten die Boote unten. Ein sanfter Wind trug Salzluft und vielleicht den Duft von Grillgut von irgendwo hinter uns (eine Grillparty?). Ich setzte mich mit den Beinen über den Rand und dachte darüber nach, wie verrückt es ist, so viele Orte an einem Tag von Sarande oder Ksamil aus zu schaffen – und trotzdem fühlte es sich nicht gehetzt an. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn es zuhause mal wieder laut wird.
Die Tour dauert einen ganzen Tag und umfasst vier Hauptstationen, bevor es zurück nach Sarande oder Ksamil geht.
Ja, die Abholung von Unterkünften in Sarande oder Ksamil ist inklusive.
Bequeme Schuhe sind wichtig, da Gjirokaster steile Kopfsteinpflasterstraßen hat, die rutschig sein können.
Ja, Kleinkinder sind willkommen, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ein Mittagessen ist nicht enthalten; bring am besten Snacks mit oder kaufe unterwegs etwas.
In der Beschreibung sind keine Eintrittsgelder erwähnt; bitte vor Buchung beim Anbieter nachfragen.
Ja, im Bus oder Van steht kostenloses WLAN während der Fahrt zwischen den Stationen zur Verfügung.
Taucher sind bis zu 50 Meter tief getaucht, die genaue Tiefe ist jedoch unbekannt.
Dein Tag beinhaltet die Abholung vom Hotel in Sarande oder Ksamil, die Fahrt im klimatisierten Fahrzeug mit kostenlosem WLAN, eine Führung durch einen lizenzierten lokalen Experten an allen Stationen sowie eine Versicherung während der Fahrt – so kannst du den Süden Albaniens sorglos entdecken.


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