Du tauchst ein in die ruhigen Gassen des Schlosses von Berat für eine echte albanische Kochstunde bei Nina – ohne Schnickschnack, dafür mit ehrlichen Aromen und viel Lachen am Küchentisch. Mit deinem lokalen Guide, der Geschichten übersetzt, und Nina, die dir zeigt, wie man fërgesë rührt oder Byrek-Teig faltet (und bestimmt deine Fehler ausbügelt), teilst du ein Mittagessen und Wein, als gehörtest du einfach dazu – auch wenn nur für ein paar Stunden.
Als erstes fiel mir der Duft auf – geröstete Paprika, die aus einer schweren Holztür im Schloss von Berat herüberwehten. Wir hatten uns durch die steinernen Gassen gewunden (fast wäre ich auf den unebenen Stufen gestolpert, aber unser Guide Vato grinste nur und wartete geduldig), und dann stand da Nina, die uns winkend hereinbat, als wären wir alte Freunde. Ihre Küche war hell, obwohl das Wetter draußen eher düster wirkte – sie hatte das Fenster geöffnet, und man hörte entfernte Stimmen, die von den Schlossmauern widerhallten. Es fühlte sich eher an, als würde man eine Tante besuchen, nicht wie eine „Tour“.
Nina sprach kaum Englisch, aber das machte sie mit Gesten und ihrem ansteckenden Lachen wieder wett. Sie zeigte uns, wie man fërgesë macht – Paprika, Tomaten, Käse – alles zusammen in einem alten Tontopf. Ich versuchte, es so zu rühren wie sie, aber meine Mischung war klumpig; sie zwinkerte nur und richtete es, ohne mich bloßzustellen. Es gab auch Byrek, diese dünnen Teigschichten, die leicht reißen, wenn man nicht aufpasst (ich passte nicht auf). An einer Stelle reichte sie mir einen Löffel, damit ich die Sauce probieren konnte, und wartete auf meine Reaktion – ich nickte zu schnell, weil es noch heiß war, was alle zum Lachen brachte. Dieser Moment blieb mir im Gedächtnis.
Das Mittagessen fand an ihrem Tisch statt, direkt unter einem alten Foto von Berat aus längst vergangenen Zeiten. Wir gossen uns Gläser mit lokalem Wein ein (frisch, fast grasig) und sprachen über Essensrituale – naja, meistens übersetzte Vato, während Nina unsere Teller immer wieder nachfüllte. Der Blick aus ihrem Fenster reichte über rote Dächer und Olivenbäume; ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass ich mich in einem fremden Haus so zuhause fühlen würde. Wenn ich heute geröstete Paprika rieche, denke ich sofort an dieses Essen zurück.
Der Kochkurs findet bei Nina zuhause im historischen Schloss von Berat statt.
Nein, eine Abholung vom Hotel ist nicht enthalten; abgeholt wird vom Büro nahe dem Stadtzentrum von Berat.
Du kannst traditionelle albanische Gerichte wie gefüllte Auberginen, fërgesë, tave kosi oder Byrek je nach Verfügbarkeit zubereiten.
Ja, du isst ein Mittag- oder Abendessen mit den Gerichten, die ihr gemeinsam gekocht habt.
Zum Essen gibt es ein Glas Wein und einen halben Liter Wasser inklusive.
Während des Kurses bereitest du zwei bis drei traditionelle albanische Gerichte zu.
Ja, die Aktivität ist für alle körperlichen Fitnessstufen geeignet.
Babys sind willkommen, müssen aber während der Erfahrung auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Die Gerichte können variieren; bei speziellen Ernährungswünschen bitte direkt nachfragen.
Dein Tag beginnt mit der Abholung nahe dem Stadtzentrum von Berat, bevor es hoch zu Ninas Haus im Schloss geht. Alle Zutaten und Utensilien für deinen albanischen Kochkurs sind bereit – ihr werdet gemeinsam zwei Gerichte zubereiten. Danach sitzt ihr zusammen zum Mittag- oder Abendessen mit einem Glas lokalem Wein und Wasser, bevor es zurück in die alten Schlossgassen geht.
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