Stadtlärm gegen die wilde Ruhe des Sinai tauschen: Mit deinem eigenen Buggy über offene Dünen fahren, mit einem lokalen Guide an der Seite. Nach ein bisschen Adrenalin (und vielleicht ein paar Fehlversuchen) gibt’s eine Pause im Beduinenzelt mit rauchigem ägyptischem Tee, bevor es zurück nach Sharm El Sheikh geht – mit sandigen Schuhen und neuen Geschichten im Gepäck.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind bei der Tour dabei.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig – die Buggys sind auch für Anfänger leicht zu steuern.
Die Fahrt durch die Wüste dauert etwa 2 Stunden inklusive Pausen.
Ja, es gibt eine Pause in einem Beduinenzelt mit ägyptischem Tee.
Ja, Helme sind im Preis enthalten und werden gestellt.
Ja, die Buggys sind für zwei Personen nebeneinander – perfekt für Paare.
Bequeme Kleidung, die sandig werden darf; geschlossene Schuhe sind am besten.
Babys können mitfahren, müssen aber während des Transports auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Dein Tag beinhaltet klimatisierten Hoteltransfer in Sharm El Sheikh, die Nutzung von Sandbuggys mit Helmen, bereitgestellt von deinem Guide Kareem (oder dem jeweiligen Guide), sowie einen Halt im Beduinenzelt, wo du traditionellen ägyptischen Tee bekommst, bevor es zurück über die Sinai-Dünen geht.
„Du fährst wie ein Kamel!“ rief unser Guide Kareem über das Motorengeräusch, während ich versuchte, unseren Buggy gerade durch die Sinai-Wüste zu lenken. Er grinste so breit, dass ich einfach zurücklachen musste – auch wenn ich wahrscheinlich ziemlich albern aussah. Meine Hände waren schon voller feinem Sand, und ein warmer, trockener Wind trug den Duft von Staub und sonnengetrockneter Erde mit sich. Alles begann direkt nach der Abholung am Hotel in Sharm El Sheikh; kaum Zeit, nervös zu sein, bevor Kareem uns Helme reichte und kurz die Sicherheitsregeln erklärte (was mir ehrlich gesagt etwas Sicherheit gab, da ich keine Erfahrung hatte).
Die ersten Minuten am Steuer waren holprig – im wahrsten Sinne. Mein Partner schrie ständig „Links!“ oder „Nicht gegen den Stein fahren!“, was mich nur noch entschlossener machte, nicht vor allen liegen zu bleiben. Doch dann änderte sich etwas. Wir fuhren mit Tempo über riesige goldene Dünen, um uns herum nur freie Fläche und diese besondere Stille, die in der Wüste herrscht, wenn die Motoren mal kurz ausgehen. Es ist schwer zu beschreiben, wie unendlich weit es dort wirkt – als könnte man ewig weiterfahren, wenn man wollte. In unserer Gruppe waren noch ein paar andere Paare, alle lachten über ihre Fehler oder feuerten sich an, wenn jemand endlich den Dreh raus hatte.
Nach etwa einer Stunde (ich hab die Zeit vergessen) hielten wir an einem Beduinenzelt, versteckt zwischen zwei Dünen. Kareem schenkte uns kleine Gläser mit süßem ägyptischem Tee ein – er nannte ihn „Shay“ – und erzählte Geschichten aus seiner Kindheit in der Gegend. Der Tee schmeckte rauchig und kräuterig, viel besser als erwartet nach all dem Staub im Mund. Ich erinnere mich, wie das Licht über den Sand wanderte, während wir im Schneidersitz auf gewebten Teppichen saßen und versuchten, den Sand von den Schuhen zu klopfen, ohne zu auffällig zu sein. Ehrlich gesagt hatte ich nicht damit gerechnet, mich dort so entspannt zu fühlen – vielleicht war es einfach die Erleichterung, den Buggy nicht umgekippt zu haben.
Auf der Rückfahrt nach Sharm El Sheikh merkte ich, dass mir die Wangen vom Lachen unter dem Helm weh taten. Diese kleinen Momente – ein schlechter Witz von Kareem oder das Aufheulen eines Motors, wenn jemand hängen blieb – bleiben einem viel länger im Kopf als jedes Foto. Noch heute ertappe ich mich dabei, wie ich an die endlosen Sandflächen denke und wie still es wurde, als die Motoren verstummten.
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