Du fährst mit dem Quad durch die offene Sinai-Wüste, versuchst dich auf einem Kamel (es ist schwieriger als gedacht), genießt süßen Beduinen-Tee bei Sonnenuntergang, teilst ein BBQ-Buffet und beobachtest den Sternenhimmel mit Profi-Teleskopen und lokalen Experten. Für echte Stille und grenzenlose Weite bist du hier genau richtig.
Hast du dich schon mal gefragt, wie Stille in der Sinai-Wüste wirklich klingt? Ich nicht, bis wir unsere Quads anhielten und einfach nur zuhörten – keine Autos, kein Stadtlärm, nur der Wind, der den Sand bewegt. Unser Guide (ich glaube, er hieß Mahmoud) grinste, als ich am Anfang mit dem Quad hängenblieb, aber ehrlich gesagt hat er mir das Gefühl gegeben, dass Fehler okay sind. Die Fahrt war holprig und irgendwie total spaßig – man schmeckt den Staub auf der Zunge und die trockene Hitze klebt auf der Haut. Wir fuhren hintereinander her und wirbelten Staubwolken auf. So einfach, wie es auf Instagram aussieht, ist es definitiv nicht.
Danach stand der Kamelritt an. Zugegeben, auf ein Kamel zu steigen ist weniger elegant, als man denkt – meins stand so schnell auf, dass ich fast runtergerutscht wäre. Jemand aus der Gruppe lachte (wahrscheinlich über mich), aber dann haben wir uns alle locker darauf eingelassen. Die Kamele trotteten zu einem Beduinenlager, wo wir kleine Gläser mit heißem Habbak-Tee bekamen. Der Duft war süß und kräuterig – fast minzig. Unter einem niedrigen Zelt saßen wir, während die Sonne hinter den roten Hügeln verschwand. Es war stiller, als ich erwartet hatte; sogar die Kinder schauten schweigend zu, wie sich das Licht veränderte.
Das Abendessen gab es als Buffet – BBQ-Hähnchen, Kofta, Reis, Salate – und ehrlich, nach all dem Staub und der Sonne schmeckte alles viel besser als sonst. Zum Kochen wird Mineralwasser verwendet (unser Guide erwähnte das bestimmt dreimal), also wer auf Lebensmittelsicherheit achtet, kann entspannt sein. Es gab eine Feuerschluck-Show und einen wilden Tanz mit Drehungen – ich frage mich noch immer, wie der Typ nicht umgefallen ist.
Für mich war das Highlight, auf alten Teppichen liegend, während unser Beduinen-Guide Saturn durch ein Teleskop zeigte. Ein englischsprachiger Astronom erklärte, was wir sahen; angeblich kann man mit Glück sogar Mars entdecken (wir hatten kein Glück). Die Sterne wirkten irgendwie näher – vielleicht, weil sonst nichts da war außer leisen Stimmen und entferntem Lachen, das über den Sand wehte. Immer wenn die Lichter der Stadt zu viel werden, denke ich an diesen Himmel zurück.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind im Preis enthalten.
Das Buffet bietet BBQ-Hähnchen, Kofta, Reis, Pasta, Brot, grünen Salat sowie Tahini- und Sesamsalate.
Ja, Vegetarier finden verschiedene Salate und Beilagen am Buffet.
Die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet; Babys müssen während der Transfers auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Nein, der Guide erklärt vor der Fahrt alles Wichtige zur sicheren Bedienung.
Ja, ein englischsprachiger Astronom führt die Sternenbeobachtung mit Profi-Teleskopen.
Die Tour dauert mehrere Stunden inklusive Transfers; die genaue Zeit richtet sich nach der Jahreszeit und dem Sonnenuntergang.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt im modernen klimatisierten Fahrzeug, einen Sicherheitshelm für die Quad-Tour, Wahl zwischen Einzel- oder Gemeinschaftsquad, optionalen Kamelritt, süßen Habbak-Tee im traditionellen Beduinenlager, BBQ-Buffet mit Softdrinks, folkloristische Shows, Profi-Teleskope mit Expertenführung bei der Sternenbeobachtung – alles inklusive Rückfahrt zum Hotel.
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