Rase mit dem Quad durch die wilde Sinai-Wüste ab Sharm El Sheikh, ruf in die Echohöhlen, genieße rauchigen Beduinen-Tee im stillen Zelt und reite unter weitem Himmel auf einem Kamel – inklusive Hoteltransfer. Freu dich auf Lachen, Sand in den Schuhen und vielleicht deinen neuen Lieblingstee zum Sonnenuntergang.
Als wir nach der Abholung am Hotel in Sharm El Sheikh am Safari-Center ankamen, fiel mir als Erstes die Stille auf – diese echte, ungestörte Wüstengeräuschlosigkeit. Unser Guide Ahmed reichte mir einen Helm und grinste, als ich mit dem Riemen kämpfte (er machte das im Handumdrehen für mich). Die Quads sahen viel stärker aus, als ich erwartet hatte. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung – ganz unkompliziert und direkt – starteten wir in die Sinai-Wüste. Überall Sand, aber auch kleine grüne Flecken und Ziegen, die uns überhaupt nicht zu beachten schienen.
Ich gebe zu, am Anfang war ich etwas nervös. Das Quad hüpfte auf den steinigen Stellen ganz schön, aber man gewöhnt sich schnell daran – die Kombination aus Wind und diesem trockenen, sonnenverbrannten Geruch lässt einen vergessen, wie fest man eigentlich festhält. Wir machten Halt an einer Stelle, wo Ahmed uns aufforderte, in die Felsen zu rufen und dem Echo zu lauschen. Es klingt albern, aber es hat fast etwas Magisches, die eigene Stimme durch die Leere zurückkommen zu hören. Mein Freund versuchte es auf Arabisch und alle lachten – auch Ahmed, der uns dann ein paar Wörter beibrachte, während wir kurz verschnauften.
Das Beduinen-Dorf war viel ruhiger, als ich gedacht hatte. Eine Frau schenkte uns süßen Tee ein, der nach Rauch und Minze schmeckte – diesen Geschmack vergesse ich nicht so schnell – und zeigte uns, wie sie Brot über glühenden Kohlen backen. Auf den grob gewebten Teppichen unter dem niedrigen Zelt fühlte ich mich nach dem Motorenlärm plötzlich ganz entspannt. Der Kamelritt war kurz (so zehn Minuten?), aber lang genug, dass meine Beine beim Absteigen wackelig wurden. Mein Kamel hieß wohl „Sultan“, aber ehrlich gesagt hat er mich komplett ignoriert.
Auf der Rückfahrt, als die Sonne langsam unterging, tauchte das Licht alles für einen Moment in goldenes Glühen – dann war es wieder nur Staub und Gelächter, bis wir zurück am Ausgangspunkt waren. Jemand verlor seinen Schal, doch Ahmed fing ihn auf, bevor er im Sand landete; alle jubelten, als hätte er ein Tor geschossen. Müde, sandig und irgendwie glücklich stiegen wir in den Van – froh, nicht mehr fahren zu müssen.
Die geführte Quad-Tour dauert etwa 2,5 Stunden inklusive Pausen.
Ja, der klimatisierte Hin- und Rücktransfer vom Hotel in Sharm El Sheikh ist inklusive.
Nein, Vorerfahrung ist nicht nötig; die Guides geben vorab eine Sicherheitseinweisung.
Ja, ein optionaler Kamelritt von ca. 10 Minuten ist Teil des Erlebnisses.
Bequeme Kleidung, die auch mal staubig werden darf; Helme werden gestellt.
Bei der Pause im Beduinen-Dorf wird traditioneller Tee serviert.
Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; die Eignung richtet sich nach den angegebenen Fitnessvoraussetzungen.
Ja, in der Nähe sind öffentliche Verkehrsmittel verfügbar.
Dein Tag umfasst den klimatisierten Hoteltransfer in Sharm El Sheikh, die Nutzung von Helm und Sicherheitsausrüstung für die Quad-Tour durch die Sinai-Wüste (ca. 60 Minuten Fahrzeit), Stopps an Echohöhlen zum Ausprobieren deiner Stimme, einen Besuch im Beduinenzelt mit traditionellem Kaffee oder Tee, sowie einen kurzen Kamelritt – danach geht es bequem zurück.
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