Spüre Zypern auf dieser Buggy-Safari ab Paphos: salzige Meeresluft am Riccos Beach, holprige Feldwege, echtes Dorfleben mit Kaffee-Pause und Bergblicke am Asprokremmos-Staudamm – alles mit einem lokalen Guide, der jede Kurve kennt.
Schon bevor wir den Laden in der Poseidonos Avenue verlassen hatten, lachten wir über meine zerzausten Haare unter dem Helm. Unser Guide Andreas verteilte die Schutzbrillen und gab uns eine kurze Einweisung zu den Buggys – ich brachte meinen gleich zweimal im Parkhaus zum Stillstand, aber das störte niemanden. Die Luft roch leicht salzig, vermischt mit Motoröl und Sonnencreme. In einer Reihe rollten wir los, die Motoren brummten, direkt zum Riccos Beach. Der erste Windstoß vom Meer war scharf und erfrischend, und ich erinnere mich, wie Sand zwischen meinen Zähnen knirschte, als ich breit grinste.
Der Küstenweg war holpriger als gedacht – an einer Stelle winkte uns ein Fischer von seinem alten Boot zu. Die Felder rund um Geroskipou wirkten trocken, aber an manchen Stellen trotzdem grün. Am Strand von Mandria machten wir Halt in einer kleinen Bar, wo der Besitzer kaum von seiner Zeitung aufsah. Ich bestellte eine Limonade, die so frisch schmeckte, als wäre sie gerade gepresst worden. Meine Hände waren zu dem Zeitpunkt schon staubig und klebrig; sauber bleiben geht bei so einem Ausflug in Paphos einfach nicht.
Nach der Pause (ehrlich gesagt hätte ich noch länger sitzen können) ging es bergauf Richtung Asprokremmos-Staudamm. Andreas zeigte auf den niedrigen Wasserstand – die Einheimischen sorgen sich jeden Sommer, dass er zu stark sinkt. Die Luft wurde trockener und ruhiger, nur das Zirpen der Zikaden war irgendwo versteckt zu hören. Die Bergpfade schlängelten sich durch die Dörfer Nata und Episkopi, wo die Häuser dicht unter einer riesigen Felswand lagen. Wir parkten vor einem Kafenio – einem griechischen Kaffeehaus – und der Besitzer schenkte uns ohne viele Worte dicken zypriotischen Kaffee in winzige Tassen ein. Ich versuchte mich auf Griechisch zu bedanken; er lächelte nur und schob uns ein paar Loukoumi-Süßigkeiten rüber.
Die Rückfahrt war ruhiger – vielleicht waren alle müde oder genossen einfach den Moment. Mein Shirt war staubig und verschwitzt, aber ehrlich? So merkt man, dass man draußen richtig was erlebt hat. Manchmal denke ich noch an den Blick über den Staudamm oder wie gut die Limo geschmeckt hat, wenn der Straßenlärm langsam verstummte.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden, kann aber je nach Gruppengröße und Gelände variieren.
Ja, der Hoteltransfer ist vor Abfahrt am Hauptshop in der Poseidonos Avenue möglich.
Du benötigst einen regulären Führerschein (kein Lernführerschein); Mindestalter für Fahrer ist 18 Jahre.
Zieh bequeme Outdoor-Kleidung an – es wird staubig – und geschlossene Schuhe (keine Sandalen oder Flip-Flops).
Wasserflaschen sind inklusive; Getränke kannst du an der Strandbar in Mandria kaufen oder beim Stopp im Kafenio Kaffee oder Tee genießen.
Mitfahrer müssen mindestens 10 Jahre alt sein; bei Doppel-Buggys sind maximal zwei Personen erlaubt.
Ja, wir halten an der Strandbar in Mandria und in einem traditionellen Kafenio in den Dörfern Nata oder Episkopi für Kaffee.
Ja, die Guides geben vor der Fahrt eine Sicherheitseinweisung; Vorerfahrung ist nicht nötig, aber sicheres Fahren wird vorausgesetzt.
Dein Tag beinhaltet bei Bedarf den Hoteltransfer, Wasserflaschen unterwegs, alle Kraftstoffkosten – du musst dich also nicht ums Tanken kümmern –, optionale Helme und Schutzbrillen für Sicherheit (und Style) sowie einen Halt in einem traditionellen zypriotischen Kafenio, wo du Kaffee oder Tee probieren kannst, bevor es mit deinem lokalen Guide zurück nach Paphos geht.


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